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Kfz-Gewerbe verzichtet auf Sonderschau zur IHM 2010
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Bonn (03.11.09). Als Folge der Entscheidung der Münchener Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM), die im Rahmen der IHM vom 3. bis 7. März 2010 vorgesehene Fachmesse IHM-Profi nicht stattfinden zu lassen, wird auch das Kfz-Gewerbe auf seine dafür geplante Sonderschau verzichten. Darüber hinaus werde die für den 2. März 2010 in München geplante Jahrespressekonferenz an einem anderen, noch zu bestimmenden Ort stattfinden. Als Grund für diese Entscheidung nannte der Sprecher den nun fehlenden Bezugspunkt für das Kfz-Gewerbe auf der Internationalen Handwerksmesse und ergänzte: „Wir respektieren die auf wirtschaftlichen Zwängen beruhende Entscheidung der GHM, die IHM-Profi mit dem Schwerpunkt Autoteile, Werkstattausrüstungen und Kfz-Zubehör nicht durchzuführen.“ Dabei betonte der Sprecher ausdrücklich, dass sich die Entscheidung des Kfz-Gewerbes nur auf die für den März 2010 vorgesehenen Veranstaltungen beziehe und keine Präjudizwirkung für die Zukunft habe.
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Kfz-Gewerbe begrüßt Restwert-Lösung bei Mercedes-Benz
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Bonn (28.10.09). Als Schritt in die richtige Richtung hat ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes die Weiterentwicklung des Programms für die Restwertabwicklung von Leasingrückläufern bei Mercedes-Benz bezeichnet. In Verhandlungen zwischen dem Hersteller und dem Verband der Mercedes-Benz-Vertreter wurde erreicht, dass die bisherige Begrenzung des Ausgleichs durch den Hersteller von bis zu sieben Prozent des Neuwagenpreises aufgehoben worden ist. Nach Angaben des Händlerverbands gelte das neue „integrierte Verkaufsmodell" ab 1. November 2009 nicht nur für alle neuen Verträge, sondern ab Januar 2010 auch für alle Bestandsverträge.
Damit entspreche die Lösung der Forderung des Deutschen Kfz-Gewerbes, dass das Restwertrisiko zukünftig vom Hersteller übernommen werden solle. Schließlich seien die in diesem Zusammenhang im Handel entstandenen Probleme durch die von einigen Herstellern empfohlenen überhöhten Rücknahmewerte entstanden. Würden die Verluste übergangsweise nicht zumindest von beiden Seiten in geeigneter Form gemeinsam geschultert, könnte es viele Händler in ihrer Existenz gefährden.
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Europäische Kfz-Verbände fordern Erhalt des Mehrmarkenvertriebs
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Bozen (19.10.09). Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung sehen die Kraftfahrzeug-Verbände von Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Südtirol die Notwendigkeit, nach Auslaufen der Kfz-GVO auf europäischer Ebene für die vorwiegend kleinen und mittelständischen Kfz-Betriebe rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen zu erhalten. Eine gemeinsame Resolution haben die Spitzenvertreter dieser Verbände beim traditionellen Fünf-Länder-Branchengespräch vom 15. bis 17. Oktober 2009 in Bozen, Südtirol, verabschiedet.
Darin fordern sie die EU-Kommission auf, die Existenz der etwa 350.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen im Kfz-Gewerbe mit insgesamt zirka 2,8 Millionen Beschäftigten auch zum Vorteil des Wettbewerbs und der Verbraucher nicht zu gefährden und die Bestimmungen der aktuellen Kfz-GVO insbesondere hinsichtlich des Mehrmarkenvertriebs und der bestehenden Kündigungsbestimmungen auf europäischer Ebene langfristig rechtlich verbindlich zu erhalten.
In der Begründung heißt es, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen auf Basis der europäischen Kfz-GVO in den Ländern der Europäischen Union und der Schweiz mehrere Milliarden Euro zum Beispiel in Mehrmarkenbetriebe investiert und hierfür Kredite aufgenommen hätten. Nun wolle die EU-Kommission die Vertriebsregelungen der aktuellen Kfz-GVO nach Ablauf einer Übergangsregelung ersatzlos auslaufen lassen.
Die fünf europäischen Spitzenorganisationen befürchten nun, dass damit der durch die GVO 1400/2002 erleichterte Mehrmarkenvertrieb von den Herstellern unterbunden werden könnte. Investitionen, die im Vertrauen auf die bisherige GVO getätigt wurden, ließen sich dadurch nicht mehr amortisieren. Dies stünde in offenem Widerspruch zum besonderen Schutz der kleinen und mittelständischen Unternehmen, den die Europäische Union im Small Business Act ausdrücklich verankert habe. Der Wettbewerb zwischen den Marken und innerhalb der Marken nähme zum Nachteil der Verbraucher ab. Der Weg zum nächsten Betrieb würde für den Autofahrer länger.
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Deutlich verbesserte Qualität in den Kfz-Meisterbetrieben
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Bonn (22.09.09). Eine deutliche Verbesserung der Serviceleistungen in den Kfz-Meisterbetrieben zeigt sich nach Ansicht des Deutschen Kfz-Gewerbes in den Ergebnissen des aktuellen ADAC-Werkstatttests 2009. Dort erhielten 64 von 75 getesteten Betrieben und damit 85 Prozent die Noten "sehr gut" (49 Betriebe) und "gut" (15 Betriebe). Das sind 20 Prozent mehr als beim Test in 2008. Dort hatten lediglich 47 Betriebe diese Bewertungen erhalten. Beim Test 2009 wurden nur drei Betriebe "ausreichend" oder "mangelhaft" bewertet. Ein Jahr zuvor waren es noch 13 Werkstätten. "Das ist eine Verbesserung um fast 75 Prozent", betonte ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes. Die restlichen acht getesteten Betriebe erhielten die Note "befriedigend". Nach Ansicht des Sprechers zeige der Test, dass die Werkstätten insgesamt für ihre kontinuierlichen Verbesserungsprozesse im Service belohnt worden seien. Die Testergebnisse seien darüber hinaus ein besonderer Ansporn, diesen Weg konsequent zu verfolgen und die Serviceleistungen weiter zu optimieren.
Gestützt würden die Ergebnisse dieses Tests auch durch den jüngst veröffentlichten Kundenmonitor 2009, der die automobilen Servicebetriebe auf Rang zwei sieht. Mit der Note "vollkommen zufrieden" (1,93) bewiesen die Werkstätten ein herausragendes Serviceniveau, so der Sprecher. Der Kundenmonitor basiert auf der repräsentativen Befragung von nahezu 30.000 deutschen Verbrauchern. Gemeinsam mit Versandapotheken und Optikern führen die Kfz-Meisterwerkstätten die Skala der Branchen in der Kundenzufriedenheit an. Dies sei eine motivierende Bestätigung für 39.100 Unternehmen und 461.900 Mitarbeiter, die jährlich rund 73 Millionen Serviceaufträge auf hohem Niveau erledigten. Der Kundenmonitor belege eine seit Jahren wachsende Servicequalität (2008: Note 2,06).
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Kein Krisenszenario im Kfz-Gewerbe
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Bonn (28.08.09). Das Deutsche Kfz-Gewerbe bezeichnete die heute veröffentlichte Analyse zur Lage der Automobilhändler in Deutschland als massive Überdramatisierung. Die benannte Insolvenzgefahr sei weit überzeichnet, der bezifferte Verlust an Arbeitsplätzen reine Spekulation, bekräftigte ein Verbandssprecher. Gleichwohl hielten die strukturellen Veränderungen im Kfz-Gewerbe an. Dabei liege die Chance kleinerer und mittlerer Unternehmen, je nach Standort, oft in der Kooperation oder Fusion.
2010 werde sicher ein schwieriges Jahr, hieß es weiter. Ein realistisches Bild zeichne indes die Gesamtbetrachtung der Jahre 2009 und 2010. Dank der Umweltprämie konnten immerhin rund eine halbe Million Neukunden in den Autohäusern gewonnen werden. Laut forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Kfz-Gewerbes hätten 28 Prozent der Umweltprämien-Käufer zum ersten Mal ein Auto in einem Autohaus gekauft, 44 Prozent hätten sich zum ersten Mal einen Neuwagen zugelegt.
Die Herausforderung für die Zeit nach der Umweltprämie sei auf der einen Seite an die Adresse der Hersteller gerichtet, den Boom der Umweltprämie nicht linear fortzuschreiben und auch die Jahresvereinbarungen 2010 der Normalität des Automarktes anzupassen. Der Bestand an vorgefertigten Lagerfahrzeugen auf den Höfen der Händler, die Kapital binden und oft mit hohen Rabatten in den Markt gedrückt würden, müsse zurückgefahren werden hin zu einer Flexibilisierung durch mehr Bestellfahrzeuge. Auf der anderen Seite sei das betriebswirtschaftliche Geschick jedes einzelnen Händlers gefragt. Im Handel bedeute dies, Kosten zu senken, nicht jedes Geschäft um jeden Preis zu machen und insgesamt die Abhängigkeit vom Handelsgeschäft zu reduzieren. Der Service sei nach wie vor die tragende Säule des Kfz-Gewerbes.
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Niedersachsen setzt Grünpfeil-Zeichen
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Grünes Licht für das Verkehrsschild
Grünpfeil – Verkehrsminister
überzeugt von Erfolgen in Salzgitter – Grüne Welle für eine verbesserte
Klimabilanz – Minister: Autofahrer müssen Regeln kennen – Die Kommunen sind
gefragt – Autofahrer reden mit
Salzgitter.
Grünes Licht für das Verkehrsschild Grünpfeil gibt das Land Niedersachsen. Verkehrsminister
Jörg Bode überzeugte sich heute von den ersten Erfolgen des Pilotprojektes der
Aktion „Ja zum Grünen Pfeil“ in Salzgitter: „Fünf neue Grünpfeile sind ein
wichtiger Schritt hin zu mehr intelligenten Verkehrslösungen, die Umwelt und
Mobilität bereichern.“ Jüngst hatte der Niedersächsische Landtag beschlossen, die
Anzahl der Ampelschilder zu erhöhen. Eine „grüne Welle“ neuer Verkehrsschilder
soll mittelfristig den Verkehr im Land Niedersachsen besser fließen lassen und
somit positiv zur Klimabilanz beitragen.
Das Projekt „Ja zum Grünen Pfeil“ ist
ein kleiner, aber höchst effizienter Beitrag zur Verbesserung des Verkehrsflusses
und damit zur signifikanten Reduktion der Emissionen im Straßenverkehr, weiß
Vizepräsident Karl-Heinz Bley vom Kfz-Landesver-band Niedersachsen-Bremen. Nach
Angaben des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes könnten nicht nur 600 Millionen
Liter Kraftstoff eingespart, sondern auch über 1,4 Millionen Tonnen CO2-Emissionen
jährlich vermieden werden, setzte man den Grünpfeil bundesweit überall dort ein,
wo immer er sicherheitsmäßig vertretbar ist. Allein in Niedersachsen mit rund
vier Millionen Pkw im Bestand errechne sich daraus eine verbesserte CO2-Bilanz
von nahezu 140 000 Tonnen.
Verkehrsminister Bode bestätigte,
dass auf diese Weise mit geringem Mitteleinsatz viele Vorteile erzielt werden,
sowohl für Autofahrer als auch für die Umwelt. Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums
habe verringerte Wartezeiten für
Rechtsabbieger an Grünpfeilkreuzungen von bis zu 60 Prozent bescheinigt und
negative Folgen mit Blick auf die Verkehrssicherheit verneint. Ziel müsse es
auch sein, ein größeres Verständnis für diese Regelung bei allen
Verkehrsteilnehmern auszulösen. Wer sich einer roten Ampel mit Grünpfeil nähere,
müsse an der Haltelinie stoppen. Er dürfe erst rechts abbiegen, wenn
Querverkehr und Fußgänger nicht gefährdet werden.
Als Vorsitzender des Verkehrsausschusses
hatte Bley Ende 2009 einen entsprechenden Beschluss im Niedersächsischen
Landtag erwirkt. „Die Entscheidung des Landtags soll den Grünpfeil stärker in
das Bewusstsein der Kommunen rücken“, so Bley wörtlich. Die kommunalen Verkehrsbehörden
seien dafür zuständig, neue Grünpfeile zu beschließen. Mit diesem Vorstoß ist
für das Deutsche Kfz-Gewerbe der Weg frei, dem Niedersächsischen Beispiel zu
folgen und in weiteren alten Bundesländern herbeizuführen, was in den neuen Ländern
bereits zum Verkehrsalltag gehört.
In der Aktion „Ja zum Grünen Pfeil“
rufen Kfz-Innungen gemeinsam mit Dekra und dem Automobilclub Verkehr (ACV) Autofahrer
dazu auf, neue Grünpfeile vorzuschlagen. Autofahrer könnten ihre Grünpfeile unter
anderem unter www.gruener-pfeil.de benennen. Gemeinsam mit dem örtlichen
Bürgerverein hatte Gerhard Kunze, Obermeister der Kfz-Innung Salzgitter, rund
30 Ideen bei der Stadt beantragt. Fünf neue Grüne Pfeile sind bereits Wirklichkeit.
An insgesamt 20 Kreuzungen der Stadt sorgt damit der Grünpfeil für freie Fahrt.
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KFZ-Innungen |
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Vorstand Innung Bremervörde
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Diedrich Höyns
Lindenstr. 10
27419 Sittensen
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| stellv. Obermeister
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Christian Brunkhorst
Bahnhofstr. 98
27404 Zeven
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| Lehrlingswart
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Thomas Klindworth
Lange Str. 7
27404 Elsdorf
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| Kassenwart
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Willi Oelkers
Elmer Landstr. 18
27432 Bremervörde
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| Schriftführer
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Timo Waltz
Stader Str. 5
27419 Sittensen
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| stellv. Schriftführer
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Mirco Sievers (Fa. Nordfrisch Logistik GmbH & Co. KG
Industriestr.
27404 Zeven
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Vorstand Innung Osterholz
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| Obermeister |
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| Stellv. Obermeister |
Thomas Gerken / Autohaus am Weyerberg Osterweder Str. 5 27726 Worpswede |
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| Schriftführer |
Rolf Buhlert Bornreiher Str. 50 27729 Vollersode |
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| Lehrlingswart |
Bernd Zimmermann c/o autocenter schmolke GmbH & Co. KG Goebelstr. 32-36 28865 Lilienthhal |
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Vorstand Innung Verden
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| Obermeister
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Heinrich Martens
Hühnerkamp 11 a
28832 Achim Ebsen
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| Stellv. Obermeister
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Jörg Block
Alte Reihe 10
27313 Dörverden
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| Schriftführer
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Ulrich Koch
Bremer Str. 56
27339 Riede
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| Lehrlingswart
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Jörg Block
Alte Reihe 10
27313 Dörverden
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Förderung der Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern
- Nachrüstung soll auch 2010 gefördert werden
Einer Presseerklärung des Bundesumweltministeriums vom 16.12.2009 ist zu entnehmen, dass die Bundesregierung die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern auch im nächsten Jahr fördern will. Dies ist im Haushaltsentwurf für 2010 vorgesehen, der heute vom Kabinett verabschiedet worden ist. Vorgesehen ist auch, dass die Förderung auf leichte Nutzfahrzeuge erweitert wird.
Allerdings kann das Förderprogramm für das Jahr 2010 erst nach Verkündung des Haushaltsgesetzes 2010 starten. Über das Haushaltsgesetz entscheidet abschließend das Parlament Ende März 2010.
Ob die Filternachrüstung – wie seit August diesen Jahres – auch wieder mit Bargeld oder über einen Steuervorteil gefördert wird, ist derzeit noch unklar. Präsident Rademacher hat sich in seinen Schreiben an Bundesumweltminister Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Brüderle ausdrücklich auch für eine nahtlose Weiterführung der Barförderung eingesetzt. Die Kabinettsentscheidung ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
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Ausbildungsplätze richtig besetzen
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Bonn (05.11.09). Speziell für die Auswahl von Auszubildenden im Kfz-Gewerbe hat der ZDK einen „Leitfaden zur Bewerberauswahl für die technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufe“ entwickelt. Damit erhalten die Betriebsinhaber und Ausbilder ein praxisorientiertes Werkzeug, mit dem die Bewerberauswahl gezielt vorbereitet, kompetent durchgeführt und systematisch ausgewertet werden kann. Dabei steht das Bewerbergespräch selbst im Mittelpunkt des gesamten Auswahlverfahrens. Der Leitfaden gibt Hilfe bei der Bewerbersuche, stellt verschiedene Auswahlinstrumente und Auswahltests vor, informiert über das immer mehr in den Fokus rückende Betriebspraktikum sowie Bewerbergespräche und zeigt auf, wie Bewerberergebnisse auszuwerten sind und die Entscheidungssituation optimal gelöst werden kann. Im Anhang finden sich Kopiervorlagen, Musterschreiben und Bestellformulare.
Parallel dazu gibt es die vom ZDK empfohlenen und wissenschaftlich fundierten Auswahltests des U-Form Verlages, Solingen. Hier stehen ein Technischer Test für Kfz-Mechatroniker/Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik sowie kaufmännisch allgemeine Tests für Automobil-/Bürokaufleute sowohl für Bewerber mit Abitur als auch mit Mittlerer Reife zur Verfügung.
Der Leitfaden zur Bewerberauswahl wird vom ZDK (kefferpuetz@kfzgewerbe.de) gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 15,00 Euro pro Exemplar (zzgl. MwSt., Handling, Verpackung und Versandkosten) abgegeben. Einen Informations- und Bestellprospekt stellt der ZDK kostenlos bereit. Die empfohlenen Tests können kostenpflichtig separat beim U-Form-Verlag (uform@u-form.de) in benötigter Anzahl bestellt werden.
Weitere Informationen sowohl zum Leitfaden, als auch zu den Auswahltests finden Sie im Internet unter www.autoberufe.de.
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Kfz-Gewerbe und Realschullehrer setzen auf Kooperation
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Bonn (04.11.09). Der Verband Deutscher Realschullehrer und der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) wollen zusammenarbeiten, um Realschul-Absolventen den Weg in die berufliche Ausbildung zu ebnen. Auf einer gemeinsamen Fachtagung in Köln betonten heute ZDK-Vorstand Ernst-Robert Nouvertné und der VDR-Bundesvorsitzende Albert Obert ihre gemeinsamen Interessen.
„Die Berufe des Kfz-Mechatronikers und der Automobilkaufleute bieten gerade den Realschulabsolventen hervorragende Ausbildungsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten“, betonte Nouvertné. Voraussetzung seien gute naturwissenschaftliche Kenntnisse und ein sicheres Wissen in Mathematik. „Deshalb unterstützen wir die weiterführenden Schulen, indem wir Ihnen umfassende Einblicke in die betriebliche Praxis gewähren und berufsbezogene Unterrichtsmaterialien wie ‚Chemie am Auto’ und ‚Physik am Auto’ zur Verfügung stellen“, so Georg Petersen, Vorsitzender des ZDK-Berufbildungsausschusses. ZDK-Geschäftsführerin Birgit Behrens informierte über die Vielfalt der Berufswelt rund ums Auto sowie über das immer mehr in den Fokus rückende Auswahlinstrument „Betriebspraktikum“. Dr. Bernadette Dilger vom Kölner Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk referierte über Chancen und Kenntnisse von Berufswahlentscheidungen. Obert wies auf die umfassenden Anstrengungen hin, die in fast allen Bundesländern zur Verbesserung der Schulqualität und Qualität mittlerer schulischer Abschlüsse unternommen werden.
„Schnupperkurse, Praktika, Patenschaften und Begegnungstage sowohl in den Betrieben als auch in den Schulen, kurz: von persönlichen Begegnungen getragene Erlebnisse erlauben Schülerinnen und Schülern realistische Einblicke in die Berufswelt und vermitteln andererseits betrieblichen Ausbildern und Ausbilderinnen einen Überblick über die inhaltlichen Voraussetzungen und über das Leistungsvermögen ihrer zukünftigen Klientel“, lautete das Fazit von ZDK-Geschäftsführerin Birgit Behrens am Ende der zweitägigen Veranstaltung.
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Große Nachfrage ...
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(29.10.09) … bei Winterreifen registriert das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe. Wie ein Sprecher betonte, gingen die Autofahrer auf Nummer Sicher und setzten ab Oktober auf die Vorteile der Winterpneus. Aufgrund ihrer besonderen Gesamtkonstruktion und speziellen Gummimischung bieten Winterreifen nicht nur auf Eis und Schnee, sondern auch schon in den nasskalten Herbstmonaten ein wichtiges Sicherheitsplus. Um lange Warteschlangen im Kfz-Meisterbetrieb zu vermeiden, sei frühzeitig ein Termin für den Wechsel zu reservieren, so der Sprecher. Denn wegen der hohen Nachfrage könnten nicht alle Reifenbestellungen innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert werden. Ein generelles Verfügbarkeitsproblem bei Winterreifen gebe es jedoch nicht, denn nach Angaben des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) seien bis Ende September bereits 27 Prozent mehr Winterreifen produziert worden als im selben Zeitraum des Vorjahres.
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Daimler AG nutzt Standards für Teile- und Zubehörverkäufer
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Bonn (26.10.09). Als dritter Automobilhersteller ist die Daimler AG jetzt von der kürzlich gegründeten Gütegemeinschaft „Geprüfte/r Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer/in“ zertifiziert worden. Zuvor hatten MAN Truck & Bus sowie Volvo Car Germany das Zertifikat erhalten. Wie ein Sprecher des Kfz-Gewerbes betonte sei es Ziel der Gütegemeinschaft, mit einheitlichen Standards innerhalb der Verkäuferausbildung gleichermaßen Vorteile für Hersteller, Importeure, Vertriebsorganisation, Verkäufer und Kunden zu schaffen.
Der Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Betrieb und Kunde. Seine Aufgabe ist es, nach außen die Marke, das Produkt und die Serviceleistungen proaktiv und mit Begeisterung zu verkaufen. Nach innen bildet er eine Schnittstelle zwischen Service und Verkauf.
Um nach den Maßstäben der Gütegemeinschaft als „Geprüfte/r Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer/in“ zu gelten sieht das Ausbildungskonzept eine mindestens fünfmonatige Weiterbildung vor. Bei der Daimler AG durchlaufen die Teilnehmer zwölf Seminartage in drei Ausbildungsblöcken. Die dort vermittelten Kenntnisse werden dann in den sich anschließenden Betriebsphasen praktisch umgesetzt.
Neben der neuen Gütegemeinschaft „Geprüfte/r Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer/in“ hat die Automobilbranche darüber hinaus zwei weitere Gütegemeinschaften gegründet. So gibt es seit 1997 die Ausbildung zum/zur "Geprüften Automobilverkäufer/in". In dieser Gütegemeinschaft sind derzeit elf Automobilhersteller und 20 Importeure mit insgesamt 34 Marken vertreten. Bis heute wurden über 24.000 Automobilverkäufer/innen erfolgreich zertifiziert.
Seit 2001 gelten die Standards der Gütegemeinschaft „Geprüfte/r Automobil-Serviceberater/in“ mit zurzeit neun teilnehmenden Herstellern und 15 Importeuren. Seitdem haben etwa 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kfz-Meisterbetrieben diese Weiterqualifizierung und damit eine Aufstiegschance genutzt.
Alle Gütegemeinschaften wurden nach den Regeln der Branchenverbände VDA (Verband der Automobilindustrie), VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) und ZDK (Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe) ins Leben gerufen und haben sich inzwischen fest etabliert.
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DAT neuer Partner für "autoglas plus"
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Bonn (28.08.09). Das zur Abwicklung von Glasschäden erarbeitete Konzept „autoglas plus“ ist jetzt noch leistungsfähiger. Dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Akademie Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (TAK) gelang es, für das gemeinsame Produkt die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) als Technologiepartner zu gewinnen. Die Anwender von autoglas plus haben künftig Zugriff auf das SilverDAT-Kalkulationssystem als Web-Applikation und können die so erzeugten, zur elektronischen Weiterverarbeitung geeigneten Daten über das DAT-Net direkt an die Versicherer übersenden. Als zusätzliche Optionen stehen den Anwendern nunmehr die Abfrage der Versicherungsdaten über das GDV-Netz sowie des VIN-Codes zur exakten Fahrzeugidentifizierung zur Verfügung.
Sprecher von ZDK und TAK bezeichneten die Partnerschaft mit der DAT als deutliche Aufwertung von autoglas plus. Die Abwicklung von Glasschäden werde dadurch nochmals erleichtert und die Regulierung durch die Versicherer beschleunigt. Die Nutzung von autoglas plus ist den Mitgliedsbetrieben des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) vorbehalten. Anfragen nimmt die TAK entgegen.
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