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Bremervörde-Osterholz-Verden

(Altkreis Bremervörde, Landkreise Osterholz und Verden)
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Schutzschalter häufig defekt

Elektro-Innung warnt vor defekten FI- Schaltern

Aus aktuellem Anlass raten die Elektro-Innungen Privat- wie auch Geschäftskunden, ihre FI-Schutzschalter zu überprüfen. Wie die Obermeister der Innungen mitteilen, ist festgestellt worden, dass in jüngster Zeit FI- Schutzschalter, die eigentlich Menschenleben retten sollen, im Fehlerfall keine Reaktion mehr zeigen.

„Denn dort, wo Technik eingesetzt wird,  kann Technik nach Jahren leider auch versagen“, erklärt der Obermeister der Elektro-Innung. Untersuchungen hätten ergeben, dass in FI- Schutzschaltern die Mechanik einrostet oder sie nach einem Stoß oder in Folge von Blitzeinwirkungen nicht mehr auslösen. „Ganz aktuell gibt es im Moment eine größere Anzahl von FI- Schutzschalter, die vorwiegend im Zeitraum 2003 bis 2005 von einem bekannten Hersteller hergestellt wurden“. In diesen FI- Schutzschaltern, die sowohl bei der Endkontrolle, als auch beim Einbau in elektrischen Anlagen einwandfrei funktionierten, führt wohl ein Tropfen eingebrachten Öls zum Verharzen und damit zum Verkleben der Mechanik, so dass diese nicht auslösen. Die Obermeister erklären, wie der End-Verbraucher feststellen kann, ob sein FI- Schutzschalter noch funktioniert. „Auf jedem FI- Schutzschalter befindet sich eine Prüftaste. Mit Betätigen dieser Prüftaste muss der FI- Schutzschalter sofort auslösen. Löst der FI- Schutzschalter nicht aus, besteht höchste Gefahr, dass bei einem defekten Gerät oder auch nur defekten Lampe alle Geräte unter Spannung stehen und der Stromkreis nicht unterbrochen wird“.

In diesem Fall sollte nach den Worten der Obermeister sofort ein zugelassener Elektroinstallateur beauftragt werden, die Ursache zu finden und den FI- Schutzschalter zu prüfen. Nach den Herstellerangaben soll das Betätigen der Prüftaste sogar monatlich einmal durchgeführt werden. Sicherlich reiche es aber auch aus,  alle ½ Jahre den FI- Schutzschalter durch Betätigen der Prüftaste zum Auslösen zu bringen. „Dies gilt übrigens nicht nur für Haushalte, sondern auch für gewerbliche, landwirtschaftliche und industrielle Anlagen“.

Die Fachbetriebe der Elektro-Innungen sind gerne bereit, weitere Fragen zu beantworten.

Zum technischen Hintergrund:

FI– Schalter, oder besser „Fehlerstromschutzschalter“, schützen Menschen und Tiere vor dem Stromtod und verhindern das Entstehen von Bränden durch defekte Leitungen. FI- Schutzschalter schalten im Gefahrenfall schnell ab und unterbrechen die Stromversorgung so dass es gar nicht erst zu einer gefährlichen Situation kommen kann. In einem Stromkreis fließt der elektrische Strom von der Phase (+) zum Verbraucher und dann über den Nullleiter (-) wieder zurück. Ein FI- Schutzschalter misst nun den hinfließenden Strom und vergleicht diesen mit dem zurückfließenden Strom. Sind beide gleich groß,  ist die elektrische Anlage in Ordnung und  der FI- Schalter löst nicht aus. Steht aber irgendein Gerät unter Spannung oder ist eine Leitung beschädigt, fließt ein Teil des hinfließenden Stromes zur Erde ab. Dieser Strom fließt nicht mehr über den Nullleiter zum FI- Schutzschalter zurück, wodurch eine Ungleichheit entsteht. Dies wertet der FI- Schutzschalter aus. Da es sich hierbei um einen Fehler in der elektrischen Anlage handeln muss, schaltet er die Anlage sofort aus.

Zwingend vorgeschrieben ist die FI –Schutzschaltung mit einem Auslösestrom von 30 mAmp. z.B. für die Steckdosen im Badezimmer, für Außensteckdosen, grundsätzlich auf Baustellen, für Steckdosen in der Landwirtschaft, in medizinisch genutzten Räumen, an Leuchten-Vorführständen, um nur einige zu nennen.


Handwerkermesse „ Bauen Heute „ in Verden

Wie auch in den vergangenen Jahren hat unsere Elektro-Innung Verden an der Messe vom 6.+7. März in der Stadthalle in Verden teilgenommen. Unser Hauptthema war in diesem Jahr eine Warmwasser – Wärmepumpe von Stiebel-Eltron.

 

Das Interesse an diesem Thema war sehr zufrieden stellend. Folgende Kollegen waren auf dem Stand tätig: Günter Wimmer/Achim,  Kurt Schröder/Langwedel,  Christian Grashoff/Oyten, Hermann Scholing/Dörverden, Frank Wolters/Achim. Nochmals vielen Dank an die tätigen Kollegen.


Gruppenbild Fahrt nach Emstek

Fahrt nach Emstek zum Zentrum der Zukunft und Besichtigung der SEVA Energie AG.

Die durch unsere Innung organisierte Fahrt am 17.02.2010 war ein voller Erfolg. Die EWE - AG betreibt in Emstek bei Cloppenburg ein Gebäude, welches mit allen derzeit machbaren Techniken ausgestattet ist. Unter www.zentrumzukunft.de könnt Ihr mehr Einzelheiten erfahren.

 

Des weiteren wurde eine Besichtigung der SEVA Energie AG ebenfalls in Emstek ansässig durchgeführt. Die SEVA Energie AG ist im zukunftsorientierten Markt der regenerativen und alternativen Energien tätig. Unter anderem konnten mehrere BHKW - Module in der Fertigung besichtigt werden. In der SEVA Produktion werden Module bis 2000 kW errichtet.

 

Im Anschluss wurden die mehr als 30 Teilnehmer aus der Innung Verden und Osterholz mit einen zünftigem Grünkohlessen belohnt.

 

Die Veranstaltung wurde durch die FAMO und der Werksvertretung Steinbeck unterstüzt. Auf diesem Weg nochmals einen herzlichen Dank an alle Organisatoren für diese schöne, gelungene Veranstaltung!

 


SEVA AG in Emstek


Elektro neu.JPG     Elektro-Innungen

Vorstand Elektro-Innung Bremervörde
Obermeister
    Uwe Klein
    Bergstr. 12
    27404 Gyhum

 
Stellv. Obermeister
    Stefan Walter
    Holzschuhmacherstr. 3
    27412 Wilstedt

 
Lehrlingswart
    Hans-Jürgen Tiedemann
    Am Himmelstein 7/9
    27432 Alfstedt

 
Schriftführer und Kassenwart
    Frank Neumann
    Barcheler Str. 54
    27432 Oerel-Barchel

Vorstand Elektro-Innung Osterholz
Obermeister
    Jürgen Blome
    Rudolf-Diesel-Str. 15
    27711 Osterholz-Scharmbeck

 
Stellv. Obermeister
    Hans-Hermann Täte
    Dorfstr. 7
    27711 Osterholz-Scharmbeck

 
Lehrlingswart
    Detlef Wacker
    Feldstr. 2
    27711 Osterholz-Scharmbeck

 
Stellv. Lehrlingswart
    Torsten Klenke
    Bremer Landstr. 97
    27721 Ritterhude

Vorstand Elektro-Innung Verden
Obermeister
    Hermann Scholing
    Ahneberger Ring 45
    27313 Dörverden





 
Stellv. Obermeister
    Frank Wolters
    Borsteler Hauptstr. 16
    28832 Achim-Borstel





 
Lehrlingswart
    Hans-Hermann Bartels
    Ludwigstraße 1
    27283 Verden





 
Stellv. Lehrlingswart
    Kurt Schröder
    Große Straße 10
    27299 Langwedel





 
Schriftführer
    Frank Wolters
    Borsteler Hauptstr. 16
    28832 Achim-Borstel











 

Vorstand des LIV Niedersachsen/Bremen bestätigt

Eine eindrucksvolle Bestätigung erfuhr der Vorstand des Landesinnungsverbandes für Elektro- und Informationstechnik Niedersachsen/Bremen bei den jüngsten Wahlen im Rahmen der Jahreshaupttagung. Wiedergewählt wurden der Vorsitzende des Fachverbandes, Karl-Heinz Bertram, und sein Stellvertreter Thomas Rössing.

Erneut zum Schatzmeister wählten die Delegierten Thomas Niesmann. Die beiden bisherigen Beisitzer Friedhelm Triphaus und Wolfgang Kasten kandidierten wegen Erreichens der Altersgrenze nicht mehr. Für sie wurden neu in den Vorstand gewählt Hubert Breuer (Obermeister der Elektro-Innung Cloppenburg) und Werner Mieth (Obermeister der Elektro-Innung Salzgitter).

Ebenfalls zum Vorstand des Landesinnungsverbandes gehören die Vorsitzenden der Landesfachbereiche. Wiedergewählt wurde Hermann Scholing für den Landesfachbereich Elektrotechnik und Heinz-Arthur Kleiske für den Landesfachbereich Informationstechnik sowie Thomas Slaghekke für den Landesfachbereich Elektromaschinenbau. Erstmals wurde auch eine Frau in die Leitung eines Landesfachbereiches berufen. Martina Rybakowski, Elektro-Innung Cuxhaven - Land Hadeln wurde stellvertretende Landesfachbereichsleiterin Elektrotechnik.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung hatte der niedersächsische CDU Vorsitzende und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion David Mc Allister in einem Referat seine tiefe Sorge um die zunehmende Entfremdung weiter Teile der Bevölkerung vom Politischen Geschehen zum Ausdruck gebracht.

Im Rahmen einer abendlichen Festveranstaltung gratulierte Landesinnungsmeister Karl-Heinz Bertram der Elektro-Innung Bremerhaven-Wesermünde zu deren 90-jährigem Bestehen. Die gastgebende Elektro-Innung habe sich in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten stets eingebracht in die Arbeit des Landesinnungsverbandes. „Wir danken Ihnen dafür, dass Sie die Arbeit unseres Fachverbandes mit Ideen und Initiativen und vielleicht auch mit Kritik bereichern“. Obermeister Kay Kupferschmidt erhielt aus der Hand des Landesinnungsmeisters eine Fahne mit dem Verbandszeichen der Elektro- und informationstechnischen Handwerke.

Ausgezeichnet wurden in der abendlichen Festveranstaltung auch die bisherigen Vorstandsmitglieder Wolfgang Kasten und Friedhelm Triphaus. Viele Jahre und Jahrzehnte hat Wolfgang Kasten im Landesinnungsverband vor allem die Fernmeldeanlagenelektroniker repräsentiert. Ebenfalls die Goldene Ehrennadel erhielt der Obermeister der Elektro-Innung Hannover, Rolf Schulze. Der Landesinnungsverband würdigte damit die außerordentlich erfolgreiche Innungsarbeit des Obermeisters.

www.eh-nb.de

(v. l.) Thomas Slaghekke, Werner Mieth, Martina Rybakowski, Thomas Niesmann, Karl-Heinz Bertram, Thomas Rössing, Hubert Breuer, Heinz Arthur Kleiske u. Hermann Scholing

Der E-Check Sicherheit und Energieeffizienz vom Elektromeister

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