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Sie interessieren sich für die Vorteile einer Innungsmitglied-schaft? Das untenstehende Dokument erläutert Ihnen diese sehr anschaulich.

 
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Ein Bild vom Traumberuf: Ein Screenshot mit Bäckermütze auf dem Kopf konnten jugendliche Standbesucher mit nach Hause nehmen, die sich bei der IdeenExpo intensiv über den Bäckerberuf informierten.

 

Erfolgreiche Bäcker-Präsentation auf der IdeenExpo

BIV informierte Schüler, Lehrer und Eltern über Berufschancen

Hannover. - Sie nennt sich selbst „das größte Klassenzimmer der Welt“, die zweijährig stattfindende Berufsfindungsmesse IdeenExpo. Jetzt ist die dritte Veranstaltung in Hannover zu Ende gegangen, mit 310.000 Besuchern und mehr als 200 Ausstellern. Auch der Bäckerinnungs-Verband Niedersachsen/Bremen (BIV) hatte dort seine Berufe vorgestellt und bewertete jetzt seine Teilnahme als eindeutigen Erfolg.

„Wir konnten mit unserer Präsentation sehr viele junge Menschen auf die Bäckerberufe aufmerksam machen,“ stellte Bettina Emmerich-Jüttner zufrieden fest. Viele hundert Messebesucher hatten ganz konkrete Fragen zum Bäckerhandwerk gestellt: Teils Jugendliche, die mit ihren Schulklassen die Fahrt zur IdeenExpo unternommen hatten, teils Lehrer allgemeinbildender Schulen und Berufsschulen. Aber auch viele Eltern, die die Berufsfindungsmesse nutzten, um mögliche Perspektiven für ihre Kinder auszuloten. „Wir haben die konkreten Anfragen schon am Messestand umfassend beantwortet und zum Beispiel Ausbildungsplatz- Suchende auch direkt an ihre jeweiligen örtlichen Innungen weitergeleitet,“ berichtete Emmerich-Jüttner. Den Lehrern habe man mit Hintergrundinformationen verdeutlichen können, dass die Bäcker/in- und Fachverkäufer/in-Ausbildungen beste Karrierechancen für Schulabgänger von der Hauptschule bis zum Gymnasium bieten.

Der Messeauftritt des Bäckerinnungs-Verbandes Niedersachsen/Bremen (BIV) war eingebettet in einen Gemeinschaftstand der Unternehmerverbände Handwerk Niedersachsen (UHN), der während der achttägigen Messedauer im Wechsel gemeinsam vom BIV und weiteren fünf Gewerken betreut wurde. Akustisch und optisch machten die Bäcker unter anderem mit dem „Bäcker-Rap“ (auch im Internet zu erleben unter www.youtube.com/watch?v=5d23fsQ8A94 ) auf sich aufmerksam. Besonders die jungen Leute freuten sich auch über ein Foto zum Mitnehmen, das sie mit Bäckermütze zeigt – ein Vorgeschmack auf ihr mögliches Berufsziel Bäckermeister.

Die vierte IdeenExpo soll in zwei Jahren ausgerichtet werden. „Im Verbund mit anderen handwerklichen Landesverbänden können wir uns eine erneute Beteiligung sehr gut vorstellen“, kündigte nach der jetzigen Erfolgsbilanz der stv. Landesinnungsmeister Willi Wolke an, der im Gesamtvorstand den Themenbereich Aus- und Weiterbildung koordiniert.


Brotprüfung der Innung Osterholz-Verden in den Berufsbildenden Schulen in Verden
Sensorische Prüfung: Brottester Michael Isensee (links) hatte gestern 49 Brote aus hiesigen Backstuben zu beurteilen. Bäckermeister Torsten Wöbse half ihm dabei. Foto: Johannes Heeg

 

Lehrreiche Schulstunde beim Brottester

 

Von Johannes Heeg
Verden. Immer wieder lehrreich, so eine Brotprüfung mit Michael Isensee. "Brot muss atmen können", sagte der Bäckermeister den drei anwesenden Lehrlingen seines Fachs, "also weg mit Tupperdosen und Plastiktüten." Isensee muss es wissen, ist er doch einer der drei Brottester die im Auftrag des deutschen Bäckerhandwerks bundesweit unterwegs sind.


Gestern und vorgestern war Isensee im Verdener Berufschulzentrum. Dorthin kommt er jedes Jahr einmal, manchmal im Sommer, manchmal im Winter. Warum er das betont: "Im Sommer kann es so warm sein, dass die Teigführung beeinflusst wird. Dann werden die Brote anders als sonst." 35 verschiedene Brötchen und sogar 49 Brote hatte er diesmal zu beurteilen, freiwillig eingereicht von sieben der 13 Mitgliedsbetriebe, die die Bäcker-Innung im Landkreis Verden noch hat. "Vor 20 Jahren waren es noch 20 Bäckereien", so Torsten Wöbse, selbstständiger Bäckermeister aus Kirchlinteln und Öffentlichkeitsbeauftragter seiner Innung.


Jedes Brot und jedes Brötchen befühlt er, schneidet es auf, riecht daran. Er erklärt den Lehrlingen genau, was zu tun ist, wenn das Backwerk zu trocken ist oder zu wenig oder zu viel Volumen hat. Die drei Lehrlinge fragen interessiert nach, nutzen gerne die Gelegenheit zum Austausch mit dem erfahrenen Profi.


Das Trio, ihr Lehrer mag es kaum sagen, bildet in der Verdener Berufsschule die komplette Klasse des dritten Bäcker-Lehrjahrs. "Wir haben mit 14 Jugendlichen angefangen", berichtet Theorielehrer Alfons Weis, doch nach und nach hätten einige das Interesse verloren, einige hätten sich als ungeeignet erwiesen oder seien in Folge einer Krankheit ausgeschieden. Dafür habe das erste Lehrjahr zwölf Schüler in der Klasse, das zweite immerhin noch acht.


Aber darum ging es gestern gar nicht. Im Blickpunkt stand die Frage, wie man aus Sauerteig, Mehl, Salz und Wasser ein Brot hinkriegt, das in Geruch, Form, Oberflächen- und Krusteneigenschaften sowie Krumenbild, Struktur und Elastizität den Geschmack der Kunden trifft. Prüfer Isensee ist jedenfalls ganz zufrieden mit seinen Testkandidaten. 38 Mal hat er Produkte hiesiger Bäckerbetriebe mit "Gold" ausgezeichnet. "Die haben jeweils 100 von 100 Punkten bekommen", so Isensee. 29 Produkte haben nach der Blindverkostung - er kannte nur die Zutatenliste, nicht aber die Herkunft des Backwerks - 90 von 100 Punkten bekommen, wurden demnach mit "Silber" bewertet. Die erfolgreichen Bäckereien können nun mit einem Zertifikat für ihre Brote und Brötchen werben.


Getestet wurden übrigens nur Backwaren, die handwerklich hergestellt wurden. "Da war nichts dabei, was auf einer Fertigmischung beruht", war sich Bäckermeister Wöbse sicher. In Zeiten großen Konkurrenzdrucks könnten es sich die Betriebe gar nicht leisten, uniforme, verwechselbare Produkte anzubieten. "Man muss sich doch vom Mitbewerber unterscheiden", so Wöbse. Prüfer Isensee meint: "Das mit den Teigfertigmischungen ist viel weniger geworden." Was einen Handwerksbetrieb von einer Brotfabrik unterscheidet, erklärt Wöbse so: "Bei uns wird der Teig mit der Hand angefasst."
Auch den Unterschied eines Handwerks-Brötchens zu einem Brötchen aus dem Selbstbedienungsregal im Supermarkt erläutert er auf Nachfrage: "Bei uns reifen die Teiglinge 24 Stunden, bevor sie in den Ofen kommen. Die Supermarktbrötchen werden in der Fabrik kurz vor- und dann im Laden fertiggebacken. Sie müssen daher mehr Wasser enthalten und werden deshalb schneller weich."

 

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verden Stadt und Land Seite: 3 Datum: 19.02.2010


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stellv. Obermeister
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Lehrlingswart
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    Gartenstr. 2
    27404 Zeven
 
Kassenwartin
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    Harburger Str. 2
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Schriftführer
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    27432 Bremervörde-Mehedorf

Vorstand Innung Osterholz-Verden

Obermeister
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stell. Obermeister
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    27313 Dörverden
 
Schriftführer
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Kassenwart
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    Landstr. 27
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Lehrlingswart für OHZ
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    Landstr. 66
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Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
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