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Ihr Ansprechpartner für individuelle Weiterbildung - Fördermöglichkeiten in der beruflichen Bildung
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Förderprogramm „Chance betriebliche Ausbildung“
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Bode: Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche mit schlechten Startchancen
verbessern
HANNOVER. Mit einem Zuschuss von 3.000 Euro sollen kleine und mittlere
Unternehmen motiviert werden, verstärkt auch Bewerberinnen und Bewerber mit
schwierigen Ausgangsbedingungen bei der Besetzung freier Ausbildungsplätze zu
berücksichtigen.
„Mit dem neuen Programm verbessern wir gezielt die Ausbildungschancen von
Jugendlichen auch mit schlechteren Schulabschlüssen und leisten einen Beitrag
zur Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs der Unternehmen", betonte
der niedersächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Jörg Bode heute zum Start
des Förderprogramms „Chance betriebliche Ausbildung".
Gefördert werden betriebliche Ausbildungsplätze, die mit Bewerberinnen oder
Bewerbern besetzt werden, die
- die allgemein bildende Schule ohne Abschluss verlassen haben,
- einen Förderschulabschluss haben oder zum Zeitpunkt der Antragstellung
eine Förderschule besuchen,
- als höchsten Schulabschluss einen schlechten Hauptschulabschluss erworben
haben oder bei denen das letzte Schulzeugnis einen schlechten
Hauptschulabschluss erwarten lässt.
Ferner werden zusätzlich geschaffene betriebliche Ausbildungsplätze
gefördert, die mit Bewerberinnen oder Bewerbern besetzt werden, die
- als höchsten Schulabschluss einen schlechten Sekundarabschluss I (Realschulabschluss)
erworben haben oder bei denen das letzte Schulzeugnis einen schlechten
Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) erwarten lässt.
Anträge können ab sofort über das Internet unter www.nbank.de bei der Investitions- und
Förderbank Niedersachsen (NBank) gestellt werden.
(Pressemitteilung Land NDS)
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Aufschwung im Handwerk setzt sich ungebremst fort
Herbstkonjunkturumfrage bestätigt erneut die gute wirtschaftliche
Entwicklung in vielen Handwerksbetrieben
Braunschweig/Lüneburg/Stade, 13. Oktober 2011.- Die positive
wirtschaftliche Entwicklung im Handwerk hält ungebremst an. In ihrer
Herbstkonjunkturumfrage hat die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
beim Geschäftsklimaindex einen neuen Spitzenwert von 72 Punkten gemessen – vier
Punkte mehr als im Vorjahr. In weiten Teilen des Handwerks stellt sich die
wirtschaftliche Lage hervorragend dar. Mit 53 Prozent beurteilt inzwischen
jeder zweite Betriebsinhaber seine Geschäftslage als gut. Hinzu kommen laut
Herbstumfrage 38 Prozent, die ihre Geschäftslage als befriedigend werten.
Zusammengezählt bewerten damit 91 Prozent der Betriebsinhaber die derzeitige
Handwerkskonjunktur positiv. Und trotz Euro-Krise und der bevorstehenden
kälteren Jahreszeit zeigen auch die Zukunftserwartungen im Handwerk nach oben:
18 Prozent der befragten Handwerksbetriebe erwarten in den kommenden Monaten
eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, während nur 14 Prozent von einer
Verschlechterung ausgehen.
Mit 52 Prozent meldete jeder zweite Handwerksbetrieb im dritten Quartal des
Jahres stabile Umsätze, 29 Prozent konnten den Umsatz steigern. Nur 19 Prozent
verzeichneten rückläufige Umsätze. Auch für die nahe Zukunft sind die
Umsatzerwartungen im Handwerk positiv. Ein deutliches Plus gab es auch bei der
Beschäftigung: 21 Prozent der befragten Betriebe nahmen Neueinstellungen vor
und erhöhten die Zahl ihrer Mitarbeiter, lediglich acht Prozent reduzierten
Personal. Angesichts der guten Auftragslage sind qualifizierte Mitarbeiter
weiterhin gefragt. 28 Prozent der Betriebe geben eine hohe Auslastung zwischen
90 und 100 Prozent an, weitere zwölf Prozent sind sogar zu mehr als 100 Prozent
ausgelastet.
Besonders gut ist die Stimmung derzeit im Bauhauptgewerbe und im
Ausbauhandwerk, wo der Geschäftsklimaindex jeweils einen Wert von 80 Punkten
erreichte und 64 Prozent (Bau) bzw. 63 Prozent (Ausbau) der befragten Inhaber
die Geschäftslage als gut bewerten. Ebenfalls hoch ist der Geschäftsklimaindex
in den Handwerksbetrieben für den gewerblichen Bedarf, die vor allem als
Zulieferer der Industrie tätig sind, und in den Nahrungsmittelhandwerken
(jeweils 70 Punkte). Der deutlichste Anstieg des Geschäftsklimaindex war im
Kraftfahrzeughandwerk festzustellen, wo der Wert gegenüber dem Vorjahr um 14
Punkte auf jetzt 64 Punkte zulegte. Eine gegenläufige Entwicklung gab es
hingegen in den Gesundheitshandwerken, wo der Geschäftsklimaindex um 15 Punkte
auf 35 Punkte fiel und im dritten Quartal spürbare Umsatzrückgänge zu
verzeichnen waren. Umsatzeinbußen gab es ebenfalls bei den verbrauchernahen
Dienstleistungshandwerken (Friseure, Maßschneider, Fotografen etc.), wo der
Geschäftsklimaindex um drei auf 49 Punkte zurückging.
Die Umfrageergebnisse bestätigen , dass die Leute in Zeiten wachsender
Unsicherheiten auf den Finanzmärkten eher gewillt sind, ihr Geld ins Eigenheim
zu investieren. Insbesondere bei der energetischen Sanierung von Gebäuden gibt
es aber nach wie vor ein unerschlossenes Potenzial. Um tatsächlich zu der im
Energiekonzept der Bundesregierung angestrebten Verdoppelung der Sanierungsrate
zu kommen, sind zusätzliche steuerliche Anreize unverzichtbar. Mit Blick auf
die Gesundheitshandwerke und die verbrauchernahen Dienstleistungshandwerke
fordert das Handwerk faire Wettbewerbsbedingungen und appelliert an die
Verbraucher, sich nicht allein am Preis zu orientieren: Gute handwerkliche
Qualitätsarbeit hat ihren Wert – das gilt für die Leistungen der Augenoptiker
oder der Friseure genauso wie für die Arbeit der Tischler und anderer
Handwerksberufe.
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Massive Imagepflege Hans-Georg Wurthmann: Das Handwerk wendet sich speziell an Jugendliche
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Von Klaus Göckeritz Grasberg. Das Handwerk kommt in der öffentlichen Wahrnehmung viel zu kurz. Dies sagt nicht nur der Handwerkskammertag als bundesweiter Dachverband von 53 Handwerkskammern. Auf den Stellenwert des Handwerks macht auch der Grasberger Malermeister Hans-Georg Wurthmann aufmerksam. Dabei habe das Handwerk guten Grund, auf sich und seinen Leistungsfähigkeit stolz zu sein. Denn anders als in der Automobilindustrie sei die Wirtschaftskrise an den Betrieben vorbeigegangen. Mehr noch: "Uns geht es gut", sagt Wurthmann. Mit der Auftragslage sei man mit Ausnahme des Baugewerbes zufrieden. Damit es so bleibt, seien die Betriebe und Kammern aufgefordert, sich auf künftige Entwicklungen einzustellen und in eigener Sache zu werben. "Jetzt kommen die geburtenschwachen Jahrgänge, nicht jeder kann und will studieren wir müssen das Handwerk für die Jugendlichen interessant machen", sagt Wurthmann. Dazu fordert er flankierende Maßnahmen wie eine Senkung der Mehrwertsteuer im Handwerk auf sieben Prozent nach dem Vorbild der Hotellerie. Dies sei für private Kunden ein Anreiz, in Modernisierung oder Neubau zu investieren und gleichzeitig ein wirksamer Beitrag gegen die Schwarzarbeit. Hans-Georg Wurthmann hofft, dass die Politik auf die Forderungen eingeht. Wie bereits bei einem Sonderbonus auf Arbeitsleistungen des Handwerkers die mit bis zu 6000 Euro bei der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Dazu hat die Kammer in den vergangenen Tagen eine große und auf mehrere Jahre angelegte Imagekampagne gestartet. Eine Aktion, hinter der auch Hans-Georg Wurtmann uneingeschränkt steht. Demnach nimmt der Dachverband in den nächsten Jahren mehr als 50 Millionen Euro in die Hand, um in Zeitungen, im Kino, auf Plakaten und um im Fernsehen auf sich aufmerksam zu machen. Allein der Kinospot kostet rund 2,8 Millionen Euro. Diese enormen Anstrengungen unternimmt das Handwerk, um sein Image aufzupolieren und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Das Handwerk sieht die Kampagne "Kein Leben ohne Handwerk" nach eigenen Angaben aber auch als Antwort auf die Konkurrenz durch Ein-Euro-Jobber. Der Startschuss für die auf eine Dauer von fünf Jahren ausgelegte Imagekampagne fiel jetzt mit einem Werbesport im Fernsehen. Ziel der Offensive sei es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung zu verdeutlichen und Jugendliche für eine Ausbildung zu begeistern, erklärte auch die Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden in einer Mitteilung. Deshalb solle grundsätzlich klarwerden, welchen Stellenwert das Handwerk mit republikweit 4,8 Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von rund 500 Milliarden Euro pro Jahr als tragende Säule der Wirtschaft besitzt. Die Initiatoren weisen auf 140 für Jugendliche attraktive Berufsbilder des Handwerks hin. "Wir haben etwas zu bieten und werden in den nächsten Jahren weiter massiv für uns werben", kündigt Hans-Georg Wurthmann an. Der Grasberger Maler- und Lackierermeister ist Vizepräsident der Handwerkskammer Braunschweig, Lüneburg Stade und stellvertretender Vizekreishandwerksmeister der Handwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden.
| © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 4 Datum: 18.01.2010
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Handwerk wirbt um Lehrlinge
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Allen Jugendlichen stehen Möglichkeiten für eine Ausbildung im Handwerk weit offen“, so Handwerkspräsident Otto Kentzler in einem Statement für die Süddeutsche Zeitung (9. April 2010). In einem Ausblick auf das Ausbildungsjahr 2010/2011 stellt Kentzler fest, dass bereits jetzt die Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern gut gefüllt sind.
"Das Handwerk wird sein hohes Ausbildungsengagement auch 2010 fortsetzen. Um den künftigen Fachkräftebedarf sicherzustellen, werben Handwerksbetriebe intensiv um neue Auszubildende. Denn der deutliche Rückgang der Schulabgängerzahlen erschwert es zunehmend, geeignete Bewerber zu finden.
Das Handwerk flankiert die Bemühungen der einzelnen Betriebe mit einer bundesweiten Imagekampagne, um so für die innovativen und zukunftsträchtigen Berufe des Handwerks zu werben. Darüber hinaus haben wir auf Bundes- und Länderebene den Druck auf die Politik verstärkt, durch eine frühzeitig einsetzende Berufsorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen die Jugendlichen zu informieren und zu motivieren. Vor allem für Jugendliche mit Migrationshintergrund muss die Förderung an allgemein bildenden Schulen deutlich verbessert werden. Mit einem Schulabschluss stehen diesen Jugendlichen die Möglichkeiten für eine Ausbildung und Beschäftigung im Handwerk weit offen.
2010 wird jedoch – wie schon im Vorjahr – eine weiter sinkende Zahl von Bewerbern einer gleich bleibenden Zahl von Ausbildungsplätzen im Handwerk gegenüberstehen. Bereits im vergangenen Jahr blieben rund 10.000 Lehrstellen im Handwerk unbesetzt, eine vergleichbare Entwicklung befürchten wir auch in diesem Jahr.
Für die Jugendlichen bestehen daher beste Chancen, einen Ausbildungsplatz im Handwerk zu finden. Bereits jetzt stehen zahlreiche Ausbildungsplatz- und Praktikumsangebote für das Jahr 2010 in den Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern."
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Ausbildungsplatzbörse in den BBS Verden am 14. u. 15.09.2011
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1700 Schüler haben sich zur Ausbildungsplatzbörse angemeldet
VERDEN - So vielseitig wie die Berufswelt, so
vielfältig präsentiert sich die nunmehr' 8. Ausbildungsplatzbörse in den BBS
Verden. Bei regionalen Industrie- und Handwerksbetrieben, Dienstleistern wie kommunalen
Arbeitgebern können sich die künftigen Berufseinsteiger zwei Tage lang aus
erster Hand über Ausbildungsberufe informieren und dabei mit Auszubildenden
wie Ausbildern in Kontakt treten.
Viele zufriedene Gesichter gab es bereits am gestrigen ersten
Veranstaltungstag. „Das Ziel, das Spektrum von Ausbildung möglichst vielen
Interessenten zu vermitteln, werden wir sicher voll erreichen", so der
stellvertretende Schulleiter der BBS Verden, Reinhard Witt. „Das Interesse der
Schüler wächst", hat er außerdem festgestellt. 1700 Schüler aus 19 Schulen
hätten sich angemeldet. „Im vergangenen Jahr wurden 1400 Schüler aus 16
Schulen gezählt. Auch die Rückmeldungen der Aussteller seien positiv. Witt:
„Gegenüber 45 Ausstellern im Vorjahr können wir auch hier ein Plus von 19
Firmen verzeichnen."
Ziel der Ausbildungsplatzbörse ist es, Betriebe und Jugendliche
auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Kontakt zu bringen. Dass es dabei
nicht nur um theoretische Informationen und Hochglanzbroschüren geht, wurde den
Besuchern schon im Außenbereich der BBS deutlich gemacht, wo etwa angehende
Zimmerleute oder Maurer demonstrierten, wie man einen Dachstuhl hochzieht und
eine Mauer errichtet.
Mit Kelle, Mörtel und Wasserwaage konnten Interessierte
sogar selbst Hand anlegen, und so mancher Jugendliche stellte staunend fest,
dass exaktes Arbeiten nicht einfach ist. Natürlich erfuhren auch die anderen Berufsfelder
regen Andrang: Im Friseurbereich der BBS war ein Infostand aufgebaut, in dessen
Verlauf man alles über die theoretischen und praktischen Anforderungen des
Ausbildungsberufs erfahren konnte - von Farbenlehre und Typenberatung bis hin
zu den Haarschnitten, die für unterschiedliche Gesichtsformen am
vorteilhaftesten sind. Föhnen und Stylen konnten die Besucher sogar.
selbst ausprobieren, an Übungsköpfen.
Auch Interessierte an Pflege- und Gesundheitsberufen bekamen
in Gesprächen mit Auszubildenden und Ausbildungsleitern ein genaues Bild, und
in den Werkstätten der Berufsschule wurden die unterschiedlichsten Techniken
an den Maschinen vorgeführt und erklärt. Auch die Bundeswehr war vor Ort, und
informierte darüber, was hinsichtlich einer Karriere bei den Streitkräften zu
beachten ist. (Quelle: Verdener Allerzeitung
15.09.2011)
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Wettbewerb um kreativste
Fahrzeugbeschriftungen startet
„Sterne des Handwerks“ –
unter diesem Titel zeichnet der bundesweite Wettbewerb der Aktion Modernes
Handwerk die besten Beschriftungen von Handwerkerfahrzeugen aus. Bis 30. November
2011 können sich Handwerksunternehmer auf der Website sterne-des-handwerks.de
um den Preis bewerben.
Der Siegerhandwerker erhält
einen neuen Mercedes-Benz Vito – Fahrzeugbeklebung inklusive. Außerdem wartet
auf den beteiligten Designer ein Geldpreis in Höhe von 2.500 Euro. Die
Preisverleihung findet im März 2012 bei der Internationalen Handwerksmesse in
München statt.
Mehr Informationen
www.sterne-des-handwerks.de
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Handwerkerreise nach Andalusien im Mai 2011
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Die Reisegruppe in der Stierkampfarena in Ronda
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Andalusien - Spaniens feuriger Süden
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Ziel der Reisegruppe der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden
Auch in
diesem Jahr führte die Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden für
ihre Mitgliedsbetriebe und weitere interessierte Teilnehmer wieder die beliebte
Handwerkerreise durch. Äußerst attraktives Ziel der Reise, die von der
Mitarbeiterin Inge Gellner organisiert und begleitet wurde, war Andalusien -
Spaniens feuriger Süden.
Der Süden Spaniens zählt zu den kulturell und landschaftlich
interessantesten Regionen in Europa. Ein einmaliges maurisches Erbe,
südländische Lebensfreude und ein ausgesprochenmildes Klima garantierten eine
erlebnisreiche Urlaubswoche an der Costa del Sol.
Gleich am ersten Tag stand Granada auf dem Programm. Die berühmte Alhambra,
einer der schönsten Paläste der Welt, faszinierte mit ihrer Pracht. Verspielte
Innenhöfe, wunderschöne Säle und filigrane Ornamente begeisterten ebenso wie
die prachtvollen Gärten des Sommer-palastes Generalife mit üppig blühender
Vegetation und fantastischen Wasserspielen.
Bei strahlenden Sonnenschein führten in den nächsten Tage Ausflüge nach
Malaga mit der alten maurischen Festung Alcazaba, in den reizenden Ort Nerja
mit den berühmten Tropfstein-höhlen und dem Balcón de Europa, und weiter in das
Gebirgsdorf Frigiliana, eines der wohl schönsten typischen weißen Dörfer.
Unterwegs war immer wieder die traumhaft blühende Natur Gesprächsthema der
Reisenden. Oleander in vielen Farben, leuchtende Trichterwinde an den Fassaden
und riesige Mohnblumenfelder, um nur einiges zu
nennen, versprühten südländisches Flair.
Einer der Höhepunkte der Reise war Ronda mit der ältesten Stierkampfarena
Spaniens. Ronda liegt auf einem Felsplateau und ist von einer 160m tiefen
Schlucht geteilt. Die einzelnen Stadtteile sind nur durch Brücken verbunden.
Eine äußerst malerische Silhouette, die die Teilnehmer begeisterte.
Weiter auf dem Besichtigungsprogramm standen die Hauptstadt Andalusiens,
Sevilla, mit der gotischen Kathedrale,
dem spanischen Platz und dem ehemaligen Judenviertel „Barrio de Santa Cruz“ und
Cordoba mit der drittgrößten Moschee der Welt, der „Mezquita“.
Natürlich durfte auf dieser Reise auch Marbella nicht fehlen, der Ort der
Reichen und Schönen. Der exklusive Yachthafen, dem „Puerto Banus“, stand dabei
im starken Kontrast zu der idyllischen, völlig verwinkelten Altstadt mit
zauberhaften kleinen Geschäften und Cafes. Zuvor gab es noch einen Abstecher in
das malerische Bergdorf Mijas, von wo man einen atemberaubenden Blick auf das
Mittelmeer hatte.
Nach all den unvergesslichen Eindrücken beendete ein Abschiedsessen in
einem landestypischen Fischrestaurant direkt an der Strandpromenade diese
wunderschöne Reise.
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ProArbeit fördert die berufliche Weiterbildung
Förderprogramm IWiN für Einzelqualifizierungen wird verlängert
Die ProArbeit,
die Beschäftigungsförderung des Landkreises Osterholz, stellt für kleine und
mittelständische Unternehmen Fördermittel für die berufliche Weiterbildung zur
Verfügung. Kleine und mittlere Unternehmen aus den Landkreisen Osterholz,
Verden und Cuxhaven können für Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung jährlich
Fördermittel in Höhe von bis zu 5.000 Euro erhalten.
Individuelle
Weiterbildung in Niedersachsen IWiN Förderprogramm
wird bis 2013 fortgeführt
Die ProArbeit ist Regionale Anlaufstelle für das
Förderprogramm „IWiN“, mit dem die individuelle
Weiterbildung einzelner Beschäftigter in kleinen
und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus ESF-Mitteln und Landesmitteln gefördert und dadurch der
Strukturwandel in den Unternehmen unterstützt wird und Arbeitsplätze gesichert
werden. Auch Betriebsinhaber von Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern
können einen Antrag auf Bezuschussung einer Qualifizierung stellen.
Mit der neuen Förderperiode, die
Anfang Juli 2010 begann und bis Ende Juni 2013 läuft, stehen nun jedem
förderfähigen Unternehmen maximal 5.000 Euro pro Kalenderjahr aus Mitteln des
Europäischen Sozialfonds zur Förderung beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen zur
Verfügung.
Die Spannbreite der förderfähigen
Weiterbildungen reicht von mehrtägigen Seminaren (von mindestens 30
Zeitstunden) - zur Verbesserung sozialer, methodischer und fachspezifischer
Kompetenzen – bis hin zu berufsbegleitenden Aufstiegslehrgängen. Bisher wurden unter
anderem aufbauende Schweißerlehrgänge, Qualifizierungen zum Servicetechniker, zur
Fachkraft für Solartechnik, zur Managerin in Arztpraxen, zum Qualitätsbeauftragten,
zum Gebäudeenergieberater, Vorbereitungsmeisterlehrgänge, Ausbilder, Coach, zur
Fachkraft für Faserverbundstoffe sowie Lehrgänge für Einrichtungsleiter in
Alten- und Pflegeheimen gefördert. Aber auch Förderzusagen für seltenere
Qualifizierungen, wie beispielsweise zum Berater für Unternehmensnachfolge wurden
erteilt.
Kontaktdaten und weitere Informationen
Das Antragsformular für eine
Bezuschussung ist im Internet unter www.iwin-niedersachsen.de
zu finden. Die ProArbeit weist darauf hin, dass der Antrag auf Förderung
unbedingt vor Anmeldung beim
Bildungsanbieter eingereicht werden muss.
Weitere Fragen über besondere
Fördermöglichkeiten und Rahmenbedingungen werden bei der Regionalen
Anlaufstelle von Frau Maike Wöhler unter 04791 930-354, Frau Kerstin Seißelberg
unter 04791 930-353 und Frau Heike Iseni unter der 04791 930-357 gerne beantwortet.
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Oman und arabische Emirate - Impressionen aus 1001 Nacht
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- Gruppe der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden erlebte Reise der Superlative - 
Die Reisegruppe in der imposanten Festung Nakhl Fort
Die jährliche Handwerkerreise führte die
Teilnehmer in diesem Jahr in eine völlig fremde und äußerst gegensätzliche Region am
östlichen Rand der arabischen Halbinsel.
Die von der Mitarbeiterin Inge
Gellner organisierte und begleitete Reise startete mit einem Flug in die Hauptstadt
des Sultanats Oman, Muscat. Bei einer Stadtrundfahrt wurden die prachtvolle
Sultan-Qabos-Moschee mit ihrem gigantischen Kronleuchter und dem überdimensionalen
Gebetsteppich, und der farbenfrohe „Muttrah-Souk“ , wo Eindrücke des alten
Orients lebendig werden, besucht. Auch die glanzvolle Residenz des Sultau
Qabos, Al-Alam, das Naturkunde-Museum und der Blick auf die „Zuckerdose“
gehörten zum Programm.
In den nächsten Tagen ging es
weiter in das Landesinnere des Oman. Dort präsentierte sich der Gruppe eine
Landschaft von bizarrer Schönheit. Vom kleinen Fischerdorf Barka durch die
fruchtbare Batinah-Ebene zur grünen Oase Nakhl ging es vorbei an der riesigen
Kulisse des Jebel-Hajar-Bergmassives.
Weiter führte die Reise nach
Rustaq, Al Hazm, Bahla und Nizwa, der
ehemaligen Silberhaupt- stadt des Omans. Unterwegs wurden einige Festungen und
Forts besucht und kleine Märkte angesteuert, auf denen schon das ein oder
andere Reisesouvenir lockte. Die Besichtigung alter Lehmdörfer versetzte die
Teilnehmer zurück in eine andere Zeit.
Auf der Reise durch den Oman
stellte die Gruppe immer wieder fest, dass das Leben in einem modernen Staat
durchaus im Einklang mit alter Tradition und Kultur möglich ist und die Omanis
stolz sind auf das, was unter der Regentschaft des Sultan Qabos in den letzten
30 Jahren aufgebaut wurde.
Nach soviel Ursprünglichkeit und
faszinierenden Landschaften erwartete die Teilnehmer nun die Superlative der
Emiraten Dubai und Abu Dhabi. Zunächst
wurde der größte Kamelmarkt des Landes in Al Ain besucht, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt alter
Karawanenstraßen.
Auf der Weiterfahrt konnte man
schon von weitem die unzähligen Hochhäuser des „Übermorgenlandes“ Dubai
sehen. Die Reisenden kamen aus dem
Stauen nicht mehr heraus:
Atlantis, das weltberühmte Hotel
auf der Palme Jumeirah, „Mall of the Emirates“ - eine der größten und beeindruckendsten
Shoppingpaläste der Welt - , „Ski Dubai“ - die größte Indoor-Schneelandschaft
in der Wüste, und das Burj Al Arab, um nur einige Highlights zu nennen.
Natürlich durfte auch eine Auffahrt zu der Aussichtsplattform in der 124. Etage
des höchsten Gebäudes der Welt, dem „Burj Khalifa“ nicht fehlen, wo man einen
gigantischen Überblick über Dubai hat. Ein Bummel durch den Gewürz- und
Goldsouk und ein Dinner auf einer Dhow auf dem Dubai-Creek beschlossen diesen
aufregenden Tag.
Am nächsten Tag stand eine
stimmungsvolle Wüstensafari auf dem Programm. Eine irre Jeep-Fahrt durch die
meterhohen Sanddünen vorbei an Kamelfarmen, die romantische Atmosphäre der
untergehenden Sonne bei einem Glas Sekt und danach in einem Beduinenlager
orientalische Köstlichkeiten bei einem Barbecue-Dinner - wie in 1001 Nacht.
Dann noch einmal Luxus pur. Eine
Stadtrundfahrt durch die unfassbar grüne „Gartenstadt am Golf“ Abu Dhabi, mit
Besuch der welt-drittgrößten Schaich-Zayid-Moschee und natürlich „Tea-Time“
im wohl teuersten Hotel der Welt, dem
„Emirates Palace“. Das Abschiedsabendessen im 6-Sterne Palasthotel „Madinat Jumeirah“
beendete dann diese wirklich beeindruckende und faszinierende Reise.
Auch für das kommende Jahr steht
das Reiseziel bereits fest: Anfang Mai geht es nach Andalusien - Spaniens
feuriger Süden mit maurischer Vergangenheit.
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Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
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Wissenstransfer als regionale Gemeinschaftsaufgabe
Gerade die regional stärker verwurzelten kleinen und mittleren Unternehmen sind häufig aufgrund von begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen nicht in der Lage, eigene Forschungs- & Entwicklungsaktivitäten in marktreife Produkte umzusetzen.
In diesem Bewusstsein hat die Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden im Mai 1999 die „Arbeitsgemeinschaft Technologie- und Innovationsförderung Elbe-Weser Region“ (ArTIE) ins Leben gerufen. Die innerhalb dieser Arbeitsgemeinschaft verbundenen Landkreise, Städte und Gemeinden verstehen sich als regionales Netzwerk zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region.
Innerhalb dieser Arbeitsgemeinschaft haben sich zusammengeschlossen: Landkreis Celle, Landkreis Cuxhaven, Landkreis Harburg, Landkreis Osterholz, Landkreis Rotenburg (Wümme), Stadt Bremervörde, Stadt Rotenburg (Wümme), Samtgemeinde Zeven, Landkreis Stade, Stadt Buxtehude, Stadt Stade, Landkreis Uelzen und Landkreis Verden.
Durch den Aufbau regionaler Netzwerke zur Förderung des Wissenstransfers bietet sich vor allem für strukturschwächere und periphere Regionen die Möglichkeit, räumlich bedingte Standortnachteile wettzumachen.
Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) - „verlängerter Arm der Wirtschaftsförderung“
Als neutrale Einrichtung bildet das Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) die Verzahnung zwischen den Unternehmen in der Region, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und den Einrichtungen der kommunalen Wirtschaftsförderung. Auf Basis der individuellen Anforderungen in den Unternehmen werden gemeinsam mit dem TZEW konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet, die zu Entscheidungen über den Einsatz neuer Technologien, Diversifikation sowie Ideen- und Produktverwertung führen.
In einem ersten Gespräch zwischen dem Unternehmen und dem TZEW geht es dann zunächst darum, den eigentlichen Handlungsbedarf eingehend zu erörtern und zu strukturieren. Im nächsten Schritt stellt dann ein vom TZEW vermittelter Technologie- oder Managementexperte sein Wissen dem Unternehmen zur Verfügung. Bestandteil dieses Expertengespräches sind eine tiefergehende Diskussion der Problemstellung, das Beschreiben möglicher Lösungswege, die Diskussion der möglichen Kooperationsform, das Aufzeigen von Abläufen für die Realisierung und Absprachen zum weiteren Vorgehen. Diese Leistungen sind für das Unternehmen kostenfrei.
Technologiefelder des TZEW:
- Kommunikation und Information mit den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik, Medientechnik und Telematik.
- Elektronik mit den Bereichen Automatisierungs- und Steuerungstechnik, Elektrotechnik, Elektronik, Optoelektronik, Sensorik, Mikroelektronik, Systemtechnik, Mikro- und Nanotechnologien.
- Verarbeitung mit den Bereichen Produktionstechnik und -organisation, Verarbeitungstechnik, Schicht- und Oberflächentechnik, Werkstofftechnik, Simulation und Leichtbau.
- Life Science mit den Bereichen Biotechnik, Bio-Engineering, Gentechnologie und -diagnostik, Medizintechnik und Pharmatechnologie.
- Energie und Umwelt mit den Bereichen Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik.
- Management mit den Bereichen strategisches Management, Organisation, Qualität und Kommunalberatung.
Daran anschließen kann sich dann z.B. die Kooperation mit einer Hochschule, in dessen Rahmen konkrete Entwicklungsleistungen für das Unternehmen erbracht werden oder der Einsatz von Studenten im Rahmen von Praktika und Diplomarbeiten. Die Aktivitäten des TZEW erfolgen dabei in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus etablierten Netzwerken, in denen eine Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen bedarfsorientierte Entwicklungsleistungen für die Wirtschaft erbringen.
Die Philosophie, die den Aktivitäten des TZEW zu Grunde liegt: Schnell, effizient und unbürokratisch Lösungen für technologische Fragestellungen zu finden – und das über die gesamte Wertschöpfungskette, d.h. von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zur Vermarktung. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des TZEW ist daher die Präsenz vor Ort im Unternehmen und der persönliche Kontakt zu den am Transferprozess beteiligten Akteuren.
Bei Interesse an den Leistungen des TZEW können Unternehmen Kontakt zur Wirtschaftsförderung des Landkreises aufnehmen oder direkt mit dem Transferzentrum Elbe-Weser:
Archivstr. 3-5, 21682 Stade, Tel: 04141-787080, per Mail: info@tzew.de, www.tzew.de – Ansprechpartner dort ist Herr Engelke-Denker.
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Maler- u. Lackierer-Innung Verden unterstützt die Berufsbildenden Schulen Verden
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Alle freuen sich über die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Innung und über die frisch renovierten Raumkojen in der Malerwerkstatt.
Jürgen Norden, Koordinator des Fachbereiches; Volker Meyer Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Verden; Andreas Wulf Prüfungsausschussvorsitzender; Heino Heise Lehrer für Fachpraxis und Mitglied der Prüfungskommission; Sowie zukünftige Malergesellen während der ersten Prüfung in den neuen Kojen.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Maler-Innungen.
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Vorstand der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden am 16.11.2009 neu gewählt
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(v.l.): Hans-Georg Wurthmann, Jürgen Blome, Fritz Suhr, Kreishandwerksmeister Ekkehard Gieschen, Fredy Böschen, Klaus Hinck, Detlef Buschmann, Diedrich Höyns
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Kreishandwerksmeister Ekkehard Gieschen im Amt bestätigt
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Die Obermeisterversammlung der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden wählte verkleinerten Vorstand / 33 Innungen mit rund 1250 Handwerksbetrieben.
Auf der Obermeisterversammlung der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden am Montagabend im Hotel „Bootshaus“ in Achim wurde Kreishandwerksmeister Ekkehard Gieschen im Amt bestätigt. Die Obermeister von 33 Innungen sprachen sich für den Tischlermeister aus Gnarrenburg-Karlshöfen aus. Satzungsgemäß wurde der bisher aus 13 Handwerkern bestehende Vorstand auf sieben Vorstandsmitglieder verkleinert.
Neben dem Kreishandwerksmeister gehören diesem jeweils ein Vizekreishandwerksmeister und ein Stellvertreter aus den drei Bereichen Bremervörde, Osterholz und Verden an. Ergänzt wird der Vorstand durch einen Kreislehrlingswart und auch hier gab es mit Detlef Buschmann, Bauunternehmer aus Verden, eine Wiederwahl.
Zu Vizekreishandwerksmeistern wurden gewählt: Klaus Hinck (Maurermeister aus Gnarrenburg-Karlshöfen), Jürgen Blome (Elektromeister aus Osterholz-Scharmbeck) und Fritz Suhr (Zimmermeister aus Blender-Varste). Als Stellvertreter bestimmt die Versammlung Diedrich Höyns (Kraftfahrzeugelektrikermeister aus Sittensen), Hans-Georg Wurthmann (Malermeister aus Grasberg) und Fredy Böschen (Tischlermeister aus Ottersberg).
Satzungsgemäß wird der offizielle Stellvertreter des Kreishandwerksmeisters nicht gewählt sondern von diesem bestimmt. Hier entschied sich Gieschen erneut für den Zimmermeister Suhr aus Blender-Varste. Kreishandwerksmeister und Vorstand bilden die offizielle Vertretung aller der Kreishandwerkerschaft angeschlossenen Innungsbetriebe. Derzeit gibt es 33 Innungen mit rund 1250 Handwerksbetrieben.
Zum 1. Januar 2005 fusionierten die Kreishandwerkerschaften Bremervörde und Osterholz-Verden. Gieschen war zuvor schon Kreishandwerksmeister im Bereich Bremervörde. Im Anschluss an die Versammlung bedankte sich Gieschen bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Bruno Ernst, Gustav Harms, Arnd Püllmann und Henner Röse für die gute Zusammenarbeit und überreichte ihnen ein Weinpräsent.
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Lehrling Mark Gloistein (links) und Elektromeister Detlaf Wacker begrüßen die neue Media-Strategie des Handwerks. Wacker, der Lehrlingswart der Elektro-Innung Osterholz ist, sieht positiv in die Zukunft: Handwerk hat auch für in Zukunft "goldenen Boden". CVA-Foto: Christian Valek
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Handwerk poliert sein Image auf Kreishandwerkerschaft begrüßt Media-Strategie / Fernseh- und Kinospots zu sehen
Von Christian Valek Osterholz-Scharmbeck. Mit einer Werbekampagne buhlt das deutsche Handwerk um Anerkennung. In den kommenden fünf Jahren soll mit einem Werbe-Etat von 50 Millionen Euro und dem Motto "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan", vor allem Jugendlichen die Augen geöffnet werden. Laut einer Forsa-Umrage haben viele Bundesbürger von Größe, Vielfalt und Innovationskraft des Handwerks wenig Ahnung. Im Landkreis Osterholz begrüßt man die Kampagne. Das Ergebnis der Forsa-Befragung aus dem Jahr 2008 ist ernüchternd. 1000 Bürger unterschiedlichen Alters wurden am Telefon zu 140 Berufsbildern interviewt. Das Ergebnis überrascht: Während knapp 70 Prozent der Befragten Tätigkeiten wie Schreiner und Tischler als Handwerksberufe nennen konnten, war für 95 Prozent der Befragten unter anderem der Lehrberuf Schornsteinfeger unbekannt. In der Einschätzung des sozialen Ansehens von Handwerkern zeigen verschiedene Altersgruppen unterschiedliche Wahrnehmungen. Menschen, die 60 Jahre und älter sind, schätzen zu zwei Drittel das Ansehen von Handwerkern "hoch" ein; bei den 14- bis 18-Jährigen teilen lediglich 33 Prozent diese Meinung. Für die Handwerksvertreter ist unter anderem diese Erkenntnis Grund zum Handeln. Am Montag wird die Imagekampagne im Hauptbüro der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden vorgestellt. Die setzt große Hoffnungen in die Werbemaßnahme. Zurückgehende Bewerberzahlen, mangelnde Eignung der Bewerber und ein falsches Bild von handwerklichen Berufen fordern zum Handeln, lautet einhellig die Meinung. "Ein Werbefeldzug für das Handwerk tut Not", sagt Kreishandwerksmeister Ekkehard Gieschen. Viele Berufsbilder hätten sich gewandelt. Klassische Berufe wie Schuster und Stellmacher seien verschwunden, sagt der Vertreter der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden. "Es geht darum, das Handwerk und die Bevölkerung wachzurütteln", so Gieschen. Zwar gäbe es heutzutage alle Baumaterialien im Baumarkt zu kaufen. Letztendlich sei aber Fachwissen für eine sichere Ausführung unverzichtbar. Die Werbekampagne für das Handwerk ist von der Werbeagentur Scholz&Friends umgesetzt worden. Das Budget für die lang angelegte Aktion beträgt zehn Millionen Euro pro Jahr. Über fünf Jahre sollen unterschiedliche Themenschwerpunkte helfen, die Menschen für das Handwerk zu sensibilisieren. Unter anderem wird ein Kinospot in mehr als 600 Lichtspielhäusern in Deutschland über die Leinwände flimmern. Fernsehwerbung soll vor allem Jugendliche ansprechen. Und in Schulen wird ergänzend über Qualifikation und Karrierechancen im Handwerk aufgeklärt. Eginhard Engelke, Hauptgeschäftsführer der hiesigen Kreishandwerkerschaft, klagt über ein "großes Nichtwissen", das sich ausgebreitet habe. "Wir als Handwerk tun gut daran, Imagewerbung in eigener Sache zu betreiben", so Engelke. Auf dem Land ginge es noch, aber in der Stadt sei das Unwissen in Sachen Handwerk deutlich zu erkennen, so seine Einschätzung. Vielleicht könne man die Media-Strategie mit regionalen Aktionen begleiten. In den kommenden Wochen werden Handwerksbetriebe im Landkreis Osterholz mit Werbemittelpaketen ausgerüstet. Darin enthaltene Aufkleber, Tassen und T-Shirts sind auch für den Elektro-Betrieb von Detlef Wacker bestimmt. Lehrling Mark Gloistein ist von der Werbeaktion begeistert. "Ich finde die Werbung gut. Viele Menschen fragen mich öfter, was ich als Elektriker so mache. Und viele glauben auch, dass man im Handwerk nichts verdienen kann", so der 21-Jährige. Sein Chef beurteilt die Zukunftschancen für gut ausgebildete Handwerker positiv. "Handwerk hat ,goldenen' Boden - das ist und bleibt so", sagt der Lehrlingswart der Elektroinnung Osterholz. Neugierige können sich im Internet unter www.handwerk.de über die neue Werbestrategie informieren.
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Osterholzer Kreisblatt Seite: 1 Datum: 23.01.2010
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Neben der Stadt Braunschweig und dem Landkreis Peine hat nun auch der Landkreis Osterholz begonnen, seine Ausschreibungen mit dem System der Deutschen eVergabe durchzuführen. Künftig werden weitere Kommunen und Landkreise aus Niedersachsen und derzeit schon viele aus ganz Deutschland ihre Ausschreibungen elektronisch über das Bekanntmachungs- und Vergabeportal der Deutschen eVergabe publizieren und abwickeln. Falls Sie nicht auf der Bieterveranstaltung in der Kreisverwaltung waren, können Sie sich unter http://www.deutsche-evergabe.de/training/podcast Videos anschauen, die Ihnen zeigen, wie Sie als Unternehmer mit dem Portal arbeiten können. Auf dieser Seite finden Sie ebenfalls Termine für Online-Seminare, so genannte Webinare. Bei Fragen wenden Sie sich an den Kundendienst der Deutschen eVergabe unter 06134 - 298 280 oder über kundendienst@deutsche-evergabe.de .
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Haus sanieren-profitieren
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Energieausweis / Gebäudeenergieberater im Handwerk
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Die Neuregelung der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) wird zum 01. Janaur 2008 in Kraft treten. Sie hat vor allem Auswirkungen auf vermietete oder zu verkaufende Gebäude. Für Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1978 gebaut wurden, wird der strengere bedarfsorientierte Pass zur Pflicht. Bei Gebäuden mit mehr als vier Wohnungen kann der Eigentümer dagegen zwischen verbrauchs- und bedarfsorientierten Ausweis wählen.
Bis die Neuregelung 2008 in Kraft tritt, gilt für alle Hausbesitzer Wahlfreiheit zwischen den beiden Modellen. Diese Wahlfreiheit nutzen viele Gebäudeeigentümer, die ab 2008 den bedarfsorientierten Ausweis benötigen und lassen für ihr Gebäude in 2007 noch den günstigen verbrauchsorientierten Ausweis erstellen.
Gültige Energieausweise im Sinne der EnEV können nur von qualifizierten Energieberatern ausgestellt werden.
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Neue Imagekampagne für das Handwerk ist überall zu sehen
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Mit einer aufmerksamkeitsstarken Imagekampagne wird das deutsche Handwerk ab 16. Januar 2010 seine Leistungs- und Innovationskraft unterstreichen. Der Erfolg ist dabei nicht nur vom inhaltlichen Kampagnenkonzept, sondern auch von der medialen Umsetzung abhängig. Deshalb hat das deutsche Handwerk eine Media-Strategie entwickelt, mit der es sich auf nahezu allen relevanten Kanälen präsentiert, also mit einem eindrucksvollen TV- und Kinospot, mit Anzeigen und Plakaten, einem Online-Auftritt und begleitender Pressearbeit, Messeauftritten und Informationen an Schulen.
Diese Kanäle werden in einer außergewöhnlichen Breite und Intensität bespielt, um die Botschaften tatsächlich in alle Teile der Bevölkerung zu tragen. Zum Auftakt am 16. Januar wird der 60-sekündige TV-Spot in einem sogenannten „Roadblocking“-Verfahren zeitgleich auf allen relevanten Privatsendern um 20:14 Uhr ausgestrahlt. Insgesamt wird der Werbespot im Jahr 2010 fast 1.500 Mal auf öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern zu sehen sein. Die angestrebte Zielgruppe wird so allein durch die TV-Präsenz zu 85 Prozent erreicht – das heißt, die Zuschauer sehen den Spot im Durchschnitt zwölf Mal. Parallel dazu wird der Spot zudem in 630 Kinos in 465 Städten zu sehen sein, insgesamt wird er über mehr als 2.500 Leinwände fl immern.
Auch im Straßenbild wird das Handwerk in Erscheinung treten. Dazu werden gleich zum Start der Kampagne fast 12.000 Plakate in 380 Städten Deutschlands geklebt. Zur gezielten Ansprache werden in ausgewählten überregionalen Tageszeitungen Anzeigen geschaltet, mit denen erneut mehr als 50 Prozent der Bevölkerung erreicht werden.
Mit Blick auf die Zielgruppe der Jugendlichen fokussiert die Media-Strategie insbesondere die Internetpräsenz, nicht nur durch eine eigene Website, sondern auch durch Werbeschaltungen auf diversen relevanten Portalen.
Die Online-Kampagne startet mit einem Teaser, der auf den großen Videoportalen platziert wird, gefolgt von aufmerksamkeitsstarken Online-Auftritten, unter anderem auf BILD.de und SPIEGEL ONLINE. Dieses gezielte Engagement wird zu garantierten 40 Millionen Page Impressions führen.
Zusätzlich werden Jugendliche über Plakate und Poster an über 13.000 Schulen in Deutschland angesprochen und eingeladen, sich insbesondere über die Internetpräsenz www.handwerk.de zu informieren. Dort stehen vielfältige Informationen zum Handwerk und zu seinen Karrierechancen zur Verfügung, aber auch unterhaltsame Module, die zum interaktiven Mitmachen einladen.
Beginnend mit der Internationalen Handwerksmesse in München im März wird die Imagekampagne auch für Messebesucher greifbar sein und unterhaltsam und profund über das Handwerk informieren.
Nicht zu vergessen sind die Handwerker selbst: Alle Betriebe, also nahezu eine Million, werden in den nächsten Wochen jeweils mit einem Werbemittelpaket ausgestattet, in dem sich Aufkleber für Autos und Fenster sowie Plakate befinden. Und dazu ein Bestellschein für viele weitere Artikel, also z. B. Taschen, Tassen, T-Shirts usw., auf denen sich frische, manchmal auch freche Sprüche zum Handwerk befinden. So wird es wohl fast niemanden geben, der in den nächsten Wochen und Monaten nicht vom deutschen Handwerk, seinen Leistungen und seiner großen Bedeutung hören wird.
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