Kreishandwerkerschaft
Bremervörde-Osterholz-Verden

(Altkreis Bremervörde, Landkreise Osterholz und Verden)
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Das Baltikum und St. Petersburg

-  Erlebnisreise der Kreishandwerkerschaft Bremervörde - Osterholz - Verden  -

Wie auch in den vergangenen Jahren führte die Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden für ihre Mitgliedsbetriebe und weitere Interessierte wieder die beliebte Handwerkerreise durch. Attraktives Ziel der diesjährigen Reise, die von der Mitarbeiterin Inge Gellner  organisiert und begleitet wurde, waren das Baltikum und daran anschließend einige Tage St. Petersburg.  

Die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland werden oft zusammen in einem Atemzug genannt, obwohl sie doch so unterschiedlich sind. Die Einflüsse der „deutschen Zeit“ sind teilweise nicht zu übersehen. Die drei Hauptstädte sind alle liebevoll restauriert und strahlen in neuem Glanz.

Die Rundreise startete in Vilnius, der Hauptstadt Litauens mit den unzähligen Kathedralen und Kirchen. Von dort aus ging es zu der Inselstadt Trakai, die für ihre imposante, gotische Wasserburg bekannt ist. 

Bei strahlendem Sonnenschein führte der nächste Tag nach Klaipeda (dt.: Memel) und auf die Kurische Nehrung, wo das Thomas-Mann-Haus und natürlich die „Hohe Düne“ besucht wurden.

Über das Schloss Rundale und Palanga, einem berühmten lettischen Badeort ging es weiter nach Riga, der Hauptstadt Lettlands. Von der herausgeputzten Altstadt und den unzähligen Jugendstil-Villen waren die Reisenden ebenso beeindruckt wie von dem „Roland“ und den „Stadtmusikanten“ auf dem Marktplatz, die die Hansestadt Riga mit Bremen verbinden. 

Der Weg nach Tallinn, der Hauptstadt Estlands, führte über Sigulda (dt.: Segewold) und durch den Gauja-Nationalpark, wegen seiner Schönheit die „lettische Schweiz“ genannt. Tallinn selbst faszinierte durch das historische Zentrum, das sich sein mittelalterliches Gesicht nahezu erhalten konnte.

Der absolute Höhepunkt der Reise war dann St. Petersburg. Die 5-Mio.- Einwohner-Stadt an der Newa mit seinen riesigen Bauten, den in unendlichem Gold erstrahlenden Palästen und Kathedralen, ließ so manchen Reiseteilnehmer ungläubig staunen. 

Natürlich durfte unter anderem ein Besuch des Winterpalastes mit der Eremitage, der Isaak-Kathedrale, der Peter und Paul Festung auf der Haseninsel inmitten der Newa, ebenso wenig fehlen wie eine Fahrt nach Puschkin in den Katharinenpalast mit dem legendären Bernsteinzimmer.

„Die unvergesslichen Eindrücke und die Vielzahl der Erlebnisse begeisterten die Reisenden und müssen nun erst einmal verarbeitet werden,“ so Inge Gellner am Abschiedsabend dieser wunderschönen Reise, an dem es aufgrund der „weißen Nächte“ auch um 24.00 Uhr noch taghell war.


Handwerkerreise ins Baltikum 2013
Baltikum Gruppe
Eines der Highlights der Reise: Der Winterpalast mit Eremitage in St. Petersburg.

 

Sonderprogramm zur „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa“ (MobiPro-EU)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) legt ein Sonderprogramm auf, mit dem ab 2013 junge Menschen aus EU-Staaten für vakante Ausbildungs- und Fachkraftarbeitsplätze in Deutschland gewonnen werden sollen.

Mit der Durchführung des Sonderprogramms hat das BMAS die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) beauftragt. Die ZAV ist langjährig erfahren in der internationalen Arbeitsvermittlung und anerkannter Partner im Netzwerk der europäischen Arbeitsverwaltungen (EURES).

Das Programm soll für Jugendliche und junge Erwachsene aus den EU-Staaten Beschäftigungschancen in Deutschland eröffnen. Es unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene, die mindestens 18 und bis zu 35 Jahre alt sind (in Ausnahmefällen, z.B. in Gesundheitsberufen, bis 40 Jahre), die über eine abgeschlossene Schulausbildung bzw. eine berufliche Qualifikation verfügen und in Deutschland eine Ausbildung oder Beschäftigung aufnehmen wollen.

Die Förderinstrumente des Sonderprogramms konzentrieren sich auf die Überwindung von Hemmnissen und vorhersehbaren Problemen, die den Rekrutierungs- und Einstellungsprozess beeinträchtigen.

Für die „Vermittlung in Ausbildung“ werden die Jugendlichen folgende finanzielle Förderleistungen in Vorbereitung auf die Ausbildung und während einer Ausbildung beantragen können:

 Sprachkursfinanzierung im Herkunftsland (bis zu 2 Monate),

 Kostenpauschale zu Reisekosten zu Bewerbungsgesprächen,

 Anreisekostenpauschale zur Aufnahme eines ausbildungsvorbereitenden Praktikums oder einer Berufsausbildung,

Sprachkursfinanzierung in Deutschland zur Vorbereitung auf das Praktikum,

 Finanzierung eines praktikums- und ausbildungsbegleitenden Sprachkurses,

Unterstützungsleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts während des ausbildungsvorbereitenden Praktikums und der Berufsausbildung,

berufspädagogische Ausbildungsbegleitung.

Für die „Vermittlung in eine qualifizierte Beschäftigung in Engpassberufe“ wird das Programm arbeitslosen jungen Fachkräften ebenfalls finanzielle Förderleistungen anbieten.

Als Engpassberufe gelten derzeit:

Ärzte und Gesundheitspersonal

Ingenieure und technische Fachkräfte

Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe

Bei von der Bundesagentur für Arbeit festgestellten regionalen Sonderbedarfen an qualifizierten Fachkräften können arbeitslose junge Fachkräfte, die regional in diese Berufe einmünden, ebenfalls die finanziellen Leistungen des Programms in Anspruch nehmen.

Arbeitslose junge Fachkräfte können folgende finanzielle Leistungen beantragen:

Sprachkursfinanzierung im Herkunftsland (bis zu 2 Monate),

Kostenpauschale zu den Reisekosten zu Bewerbungsgesprächen,

Umzugs- und Aufenthaltskostenpauschale zur Arbeitsaufnahme,

Kostenerstattung für Anerkennungsverfahren (ausschließlich für reglementierte Engpassberufe),

Kostenerstattung für den Anpassungslehrgang zur Erlangung der beruflichen Anerkennung (reglementierte Engpassberufe),

Sprachkursfinanzierung eines berufsbegleitenden Deutschunterrichts oder Vollzeitsprachkurs in Deutschland.

Die ZAV hat mit den Vorbereitungen für das Antragsverfahren und die finanztechnische Abwicklung des Programms begonnen. Informationen zum Programm, seinen Förderinstrumenten und zum Antragsverfahren werden bis Ende des Jahres vorliegen.


Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Wissenstransfer als regionale Gemeinschaftsaufgabe

 

Gerade die regional stärker verwurzelten kleinen und mittleren Unternehmen sind häufig aufgrund von begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen nicht in der Lage, eigene Forschungs- & Entwicklungsaktivitäten in marktreife Produkte umzusetzen.

 

In diesem Bewusstsein hat die Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden im Mai 1999 die „Arbeitsgemeinschaft Technologie- und Innovationsförderung Elbe-Weser Region“ (ArTIE) ins Leben gerufen. Die innerhalb dieser Arbeitsgemeinschaft verbundenen Landkreise, Städte und Gemeinden verstehen sich als regionales Netzwerk zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region.

 

Innerhalb dieser Arbeitsgemeinschaft haben sich zusammengeschlossen: Landkreis Celle, Landkreis Cuxhaven, Landkreis Harburg, Landkreis Osterholz, Landkreis Rotenburg (Wümme), Stadt Bremervörde, Stadt Rotenburg (Wümme), Samtgemeinde Zeven, Landkreis Stade, Stadt Buxtehude, Stadt Stade, Landkreis Uelzen und Landkreis Verden.

 

Durch den Aufbau regionaler Netzwerke zur Förderung des Wissenstransfers bietet sich vor allem für strukturschwächere und periphere Regionen die Möglichkeit, räumlich bedingte Standortnachteile wettzumachen.

 

 

Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) - „verlängerter Arm der Wirtschaftsförderung“

 

Als neutrale Einrichtung bildet das Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) die Verzahnung zwischen den Unternehmen in der Region, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und den Einrichtungen der kommunalen Wirtschaftsförderung. Auf Basis der individuellen Anforderungen in den Unternehmen werden gemeinsam mit dem TZEW konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet, die zu Entscheidungen über den Einsatz neuer Technologien, Diversifikation sowie Ideen- und Produktverwertung führen.

 

In einem ersten Gespräch zwischen dem Unternehmen und dem TZEW geht es dann zunächst darum, den eigentlichen Handlungsbedarf eingehend zu erörtern und zu strukturieren. Im nächsten Schritt stellt dann ein vom TZEW vermittelter Technologie- oder Managementexperte sein Wissen dem Unternehmen zur Verfügung. Bestandteil dieses Expertengespräches sind eine tiefergehende Diskussion der Problemstellung, das Beschreiben möglicher Lösungswege, die Diskussion der möglichen Kooperationsform, das Aufzeigen von Abläufen für die Realisierung und Absprachen zum weiteren Vorgehen. Diese Leistungen sind für das Unternehmen kostenfrei.

 

Technologiefelder des TZEW:

- Kommunikation und Information mit den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik, Medientechnik und Telematik.

- Elektronik mit den Bereichen Automatisierungs- und Steuerungstechnik, Elektrotechnik, Elektronik, Optoelektronik, Sensorik, Mikroelektronik, Systemtechnik, Mikro- und Nanotechnologien.

- Verarbeitung mit den Bereichen Produktionstechnik und -organisation, Verarbeitungstechnik, Schicht- und Oberflächentechnik, Werkstofftechnik, Simulation und Leichtbau.

- Life Science mit den Bereichen Biotechnik, Bio-Engineering, Gentechnologie und -diagnostik, Medizintechnik und Pharmatechnologie.

- Energie und Umwelt mit den Bereichen Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik.

- Management mit den Bereichen strategisches Management, Organisation, Qualität und Kommunalberatung.

Daran anschließen kann sich dann z.B. die Kooperation mit einer Hochschule, in dessen Rahmen konkrete Entwicklungsleistungen für das Unternehmen erbracht werden oder der Einsatz von Studenten im Rahmen von Praktika und Diplomarbeiten. Die Aktivitäten des TZEW erfolgen dabei in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus etablierten Netzwerken, in denen eine Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen bedarfsorientierte Entwicklungsleistungen für die Wirtschaft erbringen.

 

Die Philosophie, die den Aktivitäten des TZEW zu Grunde liegt: Schnell, effizient und unbürokratisch Lösungen für technologische Fragestellungen zu finden – und das über die gesamte Wertschöpfungskette, d.h. von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zur Vermarktung. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des TZEW ist daher die Präsenz vor Ort im Unternehmen und der persönliche Kontakt zu den am Transferprozess beteiligten Akteuren.

 

Bei Interesse an den Leistungen des TZEW können Unternehmen Kontakt zur Wirtschaftsförderung des Landkreises aufnehmen oder direkt mit dem Transferzentrum Elbe-Weser:

 

Archivstr. 3-5, 21682 Stade, Tel: 04141-787080, per Mail: info@tzew.de, www.tzew.de – Ansprechpartner dort ist Herr Engelke-Denker.


Maler- u. Lackierer-Innung Verden unterstützt die Berufsbildenden Schulen Verden
Alle freuen sich über die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Innung und über die frisch renovierten Raumkojen in der Malerwerkstatt. Jürgen Norden, Koordinator des Fachbereiches; Volker Meyer Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Verden; Andreas Wulf Prüfungsausschussvorsitzender; Heino Heise Lehrer für Fachpraxis und Mitglied der Prüfungskommission; Sowie zukünftige Malergesellen während der ersten Prüfung in den neuen Kojen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Maler-Innungen.

 
Lehrling Mark Gloistein (links) und Elektromeister Detlaf Wacker begrüßen die neue Media-Strategie des Handwerks. Wacker, der Lehrlingswart der Elektro-Innung Osterholz ist, sieht positiv in die Zukunft: Handwerk hat auch für in Zukunft "goldenen Boden". CVA-Foto: Christian Valek

 

Handwerk poliert sein Image auf
Kreishandwerkerschaft begrüßt Media-Strategie / Fernseh- und Kinospots zu sehen

 

Von Christian Valek Osterholz-Scharmbeck. Mit einer Werbekampagne buhlt das deutsche Handwerk um Anerkennung. In den kommenden fünf Jahren soll mit einem Werbe-Etat von 50 Millionen Euro und dem Motto "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan", vor allem Jugendlichen die Augen geöffnet werden. Laut einer Forsa-Umrage haben viele Bundesbürger von Größe, Vielfalt und Innovationskraft des Handwerks wenig Ahnung. Im Landkreis Osterholz begrüßt man die Kampagne.
Das Ergebnis der Forsa-Befragung aus dem Jahr 2008 ist ernüchternd. 1000 Bürger unterschiedlichen Alters wurden am Telefon zu 140 Berufsbildern interviewt. Das Ergebnis überrascht: Während knapp 70 Prozent der Befragten Tätigkeiten wie Schreiner und Tischler als Handwerksberufe nennen konnten, war für 95 Prozent der Befragten unter anderem der Lehrberuf Schornsteinfeger unbekannt.
In der Einschätzung des sozialen Ansehens von Handwerkern zeigen verschiedene Altersgruppen unterschiedliche Wahrnehmungen. Menschen, die 60 Jahre und älter sind, schätzen zu zwei Drittel das Ansehen von Handwerkern "hoch" ein; bei den 14- bis 18-Jährigen teilen lediglich 33 Prozent diese Meinung. Für die Handwerksvertreter ist unter anderem diese Erkenntnis Grund zum Handeln.
Am Montag wird die Imagekampagne im Hauptbüro der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden vorgestellt. Die setzt große Hoffnungen in die Werbemaßnahme. Zurückgehende Bewerberzahlen, mangelnde Eignung der Bewerber und ein falsches Bild von handwerklichen Berufen fordern zum Handeln, lautet einhellig die Meinung. "Ein Werbefeldzug für das Handwerk tut Not", sagt Kreishandwerksmeister Ekkehard Gieschen. Viele Berufsbilder hätten sich gewandelt. Klassische Berufe wie Schuster und Stellmacher seien verschwunden, sagt der Vertreter der Kreishandwerkerschaft Bremervörde-Osterholz-Verden. "Es geht darum, das Handwerk und die Bevölkerung wachzurütteln", so Gieschen. Zwar gäbe es heutzutage alle Baumaterialien im Baumarkt zu kaufen. Letztendlich sei aber Fachwissen für eine sichere Ausführung unverzichtbar.
Die Werbekampagne für das Handwerk ist von der Werbeagentur Scholz&Friends umgesetzt worden. Das Budget für die lang angelegte Aktion beträgt zehn Millionen Euro pro Jahr. Über fünf Jahre sollen unterschiedliche Themenschwerpunkte helfen, die Menschen für das Handwerk zu sensibilisieren. Unter anderem wird ein Kinospot in mehr als 600 Lichtspielhäusern in Deutschland über die Leinwände flimmern. Fernsehwerbung soll vor allem Jugendliche ansprechen. Und in Schulen wird ergänzend über Qualifikation und Karrierechancen im Handwerk aufgeklärt.
Eginhard Engelke, Hauptgeschäftsführer der hiesigen Kreishandwerkerschaft, klagt über ein "großes Nichtwissen", das sich ausgebreitet habe. "Wir als Handwerk tun gut daran, Imagewerbung in eigener Sache zu betreiben", so Engelke. Auf dem Land ginge es noch, aber in der Stadt sei das Unwissen in Sachen Handwerk deutlich zu erkennen, so seine Einschätzung. Vielleicht könne man die Media-Strategie mit regionalen Aktionen begleiten.
In den kommenden Wochen werden Handwerksbetriebe im Landkreis Osterholz mit Werbemittelpaketen ausgerüstet. Darin enthaltene Aufkleber, Tassen und T-Shirts sind auch für den Elektro-Betrieb von Detlef Wacker bestimmt. Lehrling Mark Gloistein ist von der Werbeaktion begeistert. "Ich finde die Werbung gut. Viele Menschen fragen mich öfter, was ich als Elektriker so mache. Und viele glauben auch, dass man im Handwerk nichts verdienen kann", so der 21-Jährige. Sein Chef beurteilt die Zukunftschancen für gut ausgebildete Handwerker positiv. "Handwerk hat ,goldenen' Boden - das ist und bleibt so", sagt der Lehrlingswart der Elektroinnung Osterholz. Neugierige können sich im Internet unter www.handwerk.de über die neue Werbestrategie informieren.

 

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Osterholzer Kreisblatt Seite: 1 Datum: 23.01.2010


 

 
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Neben der Stadt Braunschweig und dem Landkreis Peine hat nun auch der Landkreis Osterholz begonnen, seine Ausschreibungen mit dem System der Deutschen eVergabe durchzuführen. Künftig werden weitere Kommunen und Landkreise aus Niedersachsen und derzeit schon viele aus ganz Deutschland ihre Ausschreibungen elektronisch über das Bekanntmachungs- und Vergabeportal der Deutschen eVergabe publizieren und abwickeln. Falls Sie nicht auf der Bieterveranstaltung in der Kreisverwaltung waren, können Sie sich unter http://www.deutsche-evergabe.de/training/podcast Videos anschauen, die Ihnen zeigen, wie Sie als Unternehmer mit dem Portal arbeiten können. Auf dieser Seite finden Sie ebenfalls Termine für Online-Seminare, so genannte Webinare. Bei Fragen wenden Sie sich an den Kundendienst der Deutschen eVergabe unter 06134 - 298 280 oder über kundendienst@deutsche-evergabe.de .

 
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Der Link für Meisterbetriebe - Meister, wissen wie es geht


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Energieausweis / Gebäudeenergieberater im Handwerk

Die Neuregelung der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) wird zum 01. Janaur 2008 in Kraft treten. Sie hat vor allem Auswirkungen auf vermietete oder zu verkaufende Gebäude. Für Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1978 gebaut wurden, wird der strengere bedarfsorientierte Pass zur Pflicht. Bei Gebäuden mit mehr als vier Wohnungen kann der Eigentümer dagegen zwischen verbrauchs- und bedarfsorientierten Ausweis wählen.

Bis die Neuregelung 2008 in Kraft tritt, gilt für alle Hausbesitzer Wahlfreiheit zwischen den beiden Modellen. Diese Wahlfreiheit nutzen viele Gebäudeeigentümer, die ab 2008 den bedarfsorientierten Ausweis benötigen und lassen für ihr Gebäude in 2007 noch den günstigen verbrauchsorientierten Ausweis erstellen.

Gültige Energieausweise im Sinne der EnEV können nur von qualifizierten Energieberatern ausgestellt werden.


Neue Imagekampagne für das Handwerk ist überall zu sehen

Mit einer aufmerksamkeitsstarken Imagekampagne wird das deutsche Handwerk ab 16. Januar 2010 seine Leistungs- und Innovationskraft unterstreichen. Der Erfolg ist dabei nicht nur vom inhaltlichen Kampagnenkonzept, sondern auch von der medialen Umsetzung abhängig. Deshalb hat das deutsche Handwerk eine Media-Strategie entwickelt, mit der es sich auf nahezu allen relevanten Kanälen präsentiert, also mit einem eindrucksvollen TV- und Kinospot, mit Anzeigen und Plakaten, einem Online-Auftritt und begleitender Pressearbeit, Messeauftritten und Informationen an Schulen.

 

Diese Kanäle werden in einer außergewöhnlichen Breite und Intensität bespielt, um die Botschaften tatsächlich in alle Teile der Bevölkerung zu tragen. Zum Auftakt am 16. Januar wird der 60-sekündige TV-Spot in einem sogenannten „Roadblocking“-Verfahren zeitgleich auf allen relevanten Privatsendern um 20:14 Uhr ausgestrahlt. Insgesamt wird der Werbespot im Jahr 2010 fast 1.500 Mal auf öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern zu sehen sein. Die angestrebte Zielgruppe wird so allein durch die TV-Präsenz zu 85 Prozent erreicht – das heißt, die Zuschauer sehen den Spot im Durchschnitt zwölf Mal. Parallel dazu wird der Spot zudem in 630 Kinos in 465 Städten zu sehen sein, insgesamt wird er über mehr als 2.500 Leinwände fl immern.

 

Auch im Straßenbild wird das Handwerk in Erscheinung treten. Dazu werden gleich zum Start der Kampagne fast 12.000 Plakate in 380 Städten Deutschlands geklebt. Zur gezielten Ansprache werden in ausgewählten überregionalen Tageszeitungen Anzeigen geschaltet, mit denen erneut mehr als 50 Prozent der Bevölkerung erreicht werden.

 

Mit Blick auf die Zielgruppe der Jugendlichen fokussiert die Media-Strategie insbesondere die Internetpräsenz, nicht nur durch eine eigene Website, sondern auch durch Werbeschaltungen auf diversen relevanten Portalen.

 

Die Online-Kampagne startet mit einem Teaser, der auf den großen Videoportalen platziert wird, gefolgt von aufmerksamkeitsstarken Online-Auftritten, unter anderem auf BILD.de und SPIEGEL ONLINE. Dieses gezielte Engagement wird zu garantierten 40 Millionen Page Impressions führen.

 

Zusätzlich werden Jugendliche über Plakate und Poster an über 13.000 Schulen in Deutschland angesprochen und eingeladen, sich insbesondere über die Internetpräsenz www.handwerk.de zu informieren. Dort stehen vielfältige Informationen zum Handwerk und zu seinen Karrierechancen zur Verfügung, aber auch unterhaltsame Module, die zum interaktiven Mitmachen einladen.

 

Beginnend mit der Internationalen Handwerksmesse in München im März wird die Imagekampagne auch für Messebesucher greifbar sein und unterhaltsam und profund über das Handwerk informieren.

 

Nicht zu vergessen sind die Handwerker selbst: Alle Betriebe, also nahezu eine Million, werden in den nächsten Wochen jeweils mit einem Werbemittelpaket ausgestattet, in dem sich Aufkleber für Autos und Fenster sowie Plakate befinden. Und dazu ein Bestellschein für viele weitere Artikel, also z. B. Taschen, Tassen, T-Shirts usw., auf denen sich frische, manchmal auch freche Sprüche zum Handwerk befinden. So wird es wohl fast niemanden geben, der in den nächsten Wochen und Monaten nicht vom deutschen Handwerk, seinen Leistungen und seiner großen Bedeutung hören wird.


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